Samstag 18. Januar 2020

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13. Dezember 2019 - Nachrichten am Mittag

Im sogenannten "Fishrot"-Skandal befassen sich namibischer Ermittler derzeit mit der Zuteilung von Fischfangquoten über 900 Millionen Namibia Dollar in den Jahren 2014 bis 2019, die an das staatliche Unternehmen Fishcor gingen. Dies bestätigten in die Ermittlungen involvierte Personen laut dem Namibian. Von der knapp einer Milliarde Dollar sollen mindestens 100 Millionen an Bestechungsgeldern geflossen sein. Dieser Betrag könne auch bis zu 300 Millionen Namibia Dollar betragen, heißt es. Hinzu kämen die etwa 150 Millionen Namibia Dollar an Bestechungsgeldern, die im Rahmen der namibisch-angolanischen Fangquoten geflossen seien.

Gesunde staatliche Unternehmen sollen dem Staat aus seinen Haushaltsproblemen helfen. Das Finanzministerium will Medienberichten nach von solchen Unternehmen eine Sonderdividende verlangen. Leon Jooste, Minister für Staatsunternehmen, wies solche Berichte als Gegenstandslos zurück. Die Zahlungen sollen vor April 2020 fließen um Haushaltslöcher zu stopfen. Damit müssten die Staatsunternehmen auch Dividende an den Staat als Eigentümer unabhängig von ihrem eigenen Finanzjahr auszahlen.

Die Regenaussichten für Namibia für die Hauptregenzeit bis März sehen wieder schlechter aus. Dies teilte das Namibische Wetteramt MeteoNA mit. Demnach muss das Land mit maximal durchschnittlichem Niederschlag rechnen. Vor Beginn der Regenzeit im Oktober hatten noch das SADC-Wetteramt und auch MeteoNA von einer bis zu überdurchschnittlichen Regenzeit gesprochen. In den beiden südlichen Regionen erscheint sogar unterdurchschnittlicher Niederschlag wahrscheinlicher, heißt es. Wenn es regnet muss aber mit unwetterartigem Starkregen gerechnet werden.

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