Freitag 21. Februar 2020

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13. Februar 2020 - Nachrichten am Morgen

Der unabhängige Präsidentschaftskandidat Panduleni Itula lässt auch nach der gerichtlichen Entscheidung zur Wahl vergangenen November nicht Ruhe. Er rief den Obersten Gerichtshof laut dem Namibian auf sich ein Beispiel an anderen Staaten zu nehmen. Einzig nachvollziehbares Urteil wäre deshalb die Annullierung der Präsidentschaftswahl gewesen, nachdem das Wahlprozedere als nicht verfassungsgemäß beurteilt wurde. Das Verfassungsgericht habe dabei nicht im Sinne der Gesetze entschieden, so Itula. Ein illegales Handeln könne nicht nur für die Zukunft angemahnt werden, sondern müsse auch für die Vergangenheit gelten.

 

Der Anführer der Jugendbewegung „Affirmative Repositioning“, Job Amupanda, bezeichnet die radikale Jugend zurecht als Gefahr für das Land. Amupanda verwies darauf, dass die Jugend sich radikalisiere, da sie nach 30 Jahren Unabhängigkeit immer noch am Hungertuch nage.  Die Politik müsse deshalb zurecht Angst haben. Eine Politik die für Kapitalisten aus anderen Länder arbeite, müsse nun beendet werden, so Amupanda. AR werde deshalb den radikalen Jugendlichen in ihrem Kampf gegen Kapitalismus beistehen. – Vor einigen Tagen hatte Polizeichef Sebastian Ndeitunga die radikale Jugend als ernsthaftes Problem für die demokratische Grundordnung bezeichnet.

Das Risiko des Coronaviruses in Namibia ist eines der niedrigsten in Afrika. Dies teilte der Vertreter der Weltgesundheits-Organisation WHO in Windhoek mit. Dennoch dürfe Namibia seine Anstrengungen im Kampf gegen ein Übergreifen auf das Land nicht einstellen. Dazu zählen wie bisher strenge Gesundheitskontrollen an Grenzübergängen. 15 Staaten in Afrika hätten die nötigen Geräte und Maßnahmen im Kampf gegen das Virus. Insgesamt habe Namibia im afrikanischen Vergleich ein sehr geringen Austausch mit China.

Illegale Einwanderung durch Scheinehen sind ein zunehmendes Problem in Namibia. Laut der Vizeministerin für Einwanderung, Maureen Hinda-Mbuende, würden namibische Frauen teilweise für Zahlungen von 500 Namibia Dollar pro Monat Ehen eingehen. Aktuell arbeite das Ministerium 70 solche Fälle ab, wovon zehn bereits zu Verurteilungen geführt hätten. Der Großteil der Männer komme aus Simbabwe, Ägypten, Nigeria, Pakistan und Bangladesch. Insbesondere aus Ägypten sei die Zahl der Heiraten mit Namibierinnen von mindestens 130 in fünf Jahren ungewöhnlich hoch.

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