Mittwoch 20. Januar 2021

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13. Januar 2021 - Nachrichten am Morgen

Unerwartet wurde der vergangene Woche wegen Betrugs festgenommene Unternehmer David Moller aus der Untersuchungshaft entlassen. Er erhielt Medienberichten nach eine Kaution von lediglich 15.000 Namibia Dollar. Moller soll, als Geschäftsführer des Unternehmens D&M Rail Construction, Millionengelder gewaschen haben. Das Unternehmen ist teilweise in Besitz von James Hatuikulipi, einem der Hauptverdächtigen im internationalen „Fishrot“-Korruptionsskandal. Bei Moller gehe es womöglich auch im Immobilien, die mit Hatuikulipi und dem ebenfalls im Fishrot-Skandal verdächtigten Ex-Justizminister Sacky Shangala in Zusammenhang stehen sollen.

Generalanklägerin Martha Imalwa hat gerichtlich Wertgegenstände eines Finanzmanagers festsetzen lassen, der mindestens 26 Millionen Namibia Dollar veruntreut haben soll. Der Mann sei laut Namibian maßgeblich an einem riesigen Betrugsskandal des Unternehmens „August 26“, das sich in Besitz des Verteidigungsministeriums befindet, beteiligt gewesen. Insgesamt gehe es um gestohlene Gelder in Höhe von 100 Millionen Namibia Dollar, die zum Teil nach Dubai geflossen sein sollen. Dementsprechende Anklagen und Anträge seien bereits Ende 2019 ergangen, heißt es. Beschuldigt sind Paulus Moshana, ehemaliger Finanzmanager von „August 26 Textile“, und seine Ehefrau.

Der Ausstand beim Handelsriesen Shoprite/Checkers hält weiter an. Seit nunmehr drei Wochen streiken die eigentlichen Mitarbeiter für mehr Geld. Sie wurden kurz nach Streikbeginn von dem Unternehmen zum Großteil durch Zeitarbeiter ersetzt. In Tsumeb blockierten viele Einwohner den Zugang zum Supermarkt um ihre Unterstützung für die Angestellten zum Ausdruck zu bringen. - Die Mitarbeiter von Shoprite/Checkers verlangen neben 600 Namibia Dollar mehr Gehalt pro Monat auch Wohnungs- und Transportgeld in Höhe von knapp 1000 Dollar pro Monat. Zudem solle das Mindestgehalt von 1200 auf 2500 Dollar mehr als verdoppelt werden.

Am gestrigen Vormittag wurden die Schleusen des Hardap-Damms geöffnet. Wie Namwater mitteilte, lag der Füllstand zu dem Zeitpunkt bei mehr als 71 Prozent. Nach den verheerenden Überschwemmungen von Mariental vor Jahren, werden die Schleusen nun stets frühzeitig und nur teilweise geöffnet, betonte der staatliche Wasserversorger. Trotz Schleusenöffnung stieg der Wasserstand in Namibia zweitgrößtem Stausee bei Redaktionsschluss weiter an. – Die Stauseen Omatako, Von Bach, Daan Viljoen, Tilda Viljoen, Neckartal und Naute erhielten ebenfalls weiteren Zulauf.

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