Samstag 27. Mai 2017

13. März 2017 - Nachrichten am Mittag

In den ersten Tagen dieses Monats sind bereits acht Personen ertrunken. Laut der Polizei sind die Fälle vor allem auf den örtlich sehr starken Regenfall und sich damit füllende Pfannen und Oshanas zurückzuführen. Alleine sechs der Opfer seien unter zehn Jahre alt gewesen, hieß es. In einigen Fällen sei aber auch Unachtsamkeit der Aufsichtspersonen der Grund fürs Ertrinken gewesen. So seien mindestens zwei Kleinkinder in Wassereimer gefallen. – Die Polizei rief dazu auf fließende Gewässer nicht zu durchqueren und auch bei anderen Wasserflächen höchstem Achtsamkeit walten zu lassen.

Auf Haiti ist ein Bus in eine Menschenmenge gerast - dabei sind nach Angaben der Behörden mindestens 38 Menschen getötet worden - 13 wurden verletzt. Der Busfahrer soll zunächst zwei Menschen an einer Bushaltestelle angefahren haben - weil Passanten dann versucht hatten, den Bus anzuzünden, gab er Gas und flüchtete. Dabei fuhr er in die Gruppe von Straßenmusikern. Nach dem tragischen Geschehen musste die Polizei eine wütende Menge unter Kontrolle halten. Der Fahrer ist weiter auf der Flucht - nach ihm werde gesucht, hieß es.

Bei einem Selbstmordanschlag im syrischen Damaskus sind mehr als 70 Menschen getötet worden - wie es heißt, handelte es sich vor allem um schiitische Pilger aus dem benachbarten Irak. Der Anschlag ereignete sich in der Nähe eines Friedhofs, wo sich zahlreiche Schreine befinden. Solche Gedenkstätten sind häufig Ziel von Anschlägen sunnitischer Extremistenorganisationen. Fernsehbilder zeigten teilweise ausgebrannte und vollkommen zerstörte Autobusse. Nach einer ersten Explosion soll eine weitere Bombe explodiert sein, zu dem Zeitpunkt waren schon viele Menschen zu dem zum Unglücksort geeilt, um zu helfen. Das syrische Außenministerium sprach von einem "feigen Terror-Anschlag", als Reaktion auf die Erfolge der syrischen Armee im Kampf gegen den IS und die Al-Nusra-Front

Vor der Abstimmung über ein Präsidialsystem in der Türkei hat der türkische Oppositionsführer landesweite Kundgebungen angekündigt. Man wolle vor allem Frauen und die rund 1,7 Millionen Erstwähler ansprechen. Der Jugend wolle man eine Türkei hinterlassen mit einer entwickelten Demokratie, einer unabhängigen Justiz sowie freien Medien, die zeichnen und schreiben könnten, was sie wollten. Er rechne damit, dass die Menschen die neue Verfassung ablehnen, weil selbst unter den Wählern von Erdogans AKP-Partei Fragen zum vorgeschlagenen System aufkämen.

Nichts Anderes als „die beste Bildungsregion des Landes“ zu werden hat der Bildungsdirektor von Omusati als Devise für dieses Jahr ausgegeben. Man wolle sowohl bei den Abschlussklassen 12 und 10 auf Platz 1 kommen. Im vergangenen Jahr lag die Region bei Klasse 12 nur auf Platz acht im Land, immerhin drei Plätze besser als 2015. Bei den Zehntklässlern sei man mit Platz 3 landesweit bereits sehr gut aufgestellt, hieß es. Elf Schulen hätten schon im vergangenen Jahr alle Schüler versetzen können.

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