Montag 25. Mai 2020

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13. Mai 2020 - Nachrichten am Morgen

Die Zahl der COVID19-Patienten im Land bleibt mit fünf dem letzten Stand des Gesundheitsministeriums gegenüber dem Tag zuvor gleich. Dementsprechend sind weiterhin elf Personen geheilt. Nur noch die Fälle 1 und 2, 11 sowie 12 und 13 sind demnach noch nicht zwei Mal binnen 48 Stunden negativ getestet worden. Die Zahl der Personen in Quarantäne nimmt weiterhin leicht zu und liegt nun bei 526. Diese befinden sich in allen Regionen des Landes mit Ausnahme von Oshikoto. 1604 Coronatests wurden mittlerweile durchgeführt.

Das Waterberg Camp und das Resort Gross Barmen vom staatlichen Unterkunftsbetreiber Namibia Wildlife Resorts werden seit dem Wochenende als Quarantänestationen genutzt. Dies teilte das Unternehmen mit. Am Waterberg seien 47 der namibischen Rückkehrer aus Südafrika untergebracht, die am Wochenende in Windhoek gelandet waren. Die anderen 35 namibischen Rückkehrer sind im NWR Resort Gross Barmen untergebracht. Erste ärztliche Untersuchungen hätten keinerlei Verdacht auf das Coronavirus oder gar eine COVID19-Erkrankung ergeben, heißt es weiter. Sie werden dennoch die 14-tägige Pflichtquarantäne in den beiden NWR-Unterkünften verbringen.

Die Preise für Taxis und Überlandbusse werden angehoben. Das Verkehrsministerium genehmigte einen dementsprechenden Vorschlag. Der Anstieg von 15 Prozent gelte aber nur maximal bis zum Ende des Ausnahmezustandes. Dadurch sollen die Betreiber für leerer Fahrzeuge aufgrund der gesetzlichen Vorgabe zur Personenanzahl kompensiert werden. Überlandbusse dürfen derzeit nur 50 Prozent der Sitzplätze besetzen, Taxis hingegen nur drei der Plätze. Gleichzeitig werde rigoros den steigenden Beschwerden nachgegangen, dass Taxis und Busbetreiber deutlich zu hohe und damit illegale Fahrpreise verlangen.

Eine Absichtserklärung mit Angola sichert den grenznah lebenden Einwohnern beider Staaten eine medizinische Versorgung im Nachbarland zu. Dies teilte das namibische Gesundheitsministerium mit. Deshalb sei die Grenze, trotz der COVID19-Pandemie, an einigen Stellen für den legalen Grenzübertritt wieder geöffnet worden. Dieses sei nicht klar kommuniziert werden, weshalb der Aufschrei vieler Namibier nach Öffnung der Grenze verständlich gewesen sei. Die Behandlung im jeweiligen Nachbarland geschehe kostenlos. Erlaubt sei es die nächstgelegene medizinische Einrichtung aufzusuchen. Es seien vor allem Angolaner wegen Malaria und Tuberkulose die das Angebot annehmen würden.

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