Mittwoch 23. September 2020

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14. Februar 2020 - Nachrichten am Morgen

Die Ermittlungen im “Fishrot”-Skandal weiten sich auf eine weitere Anwaltskanzlei aus. Dies berichtet der Namibian. Demnach gehe es um 50 Millionen Namibia Dollar die das staatliche Fischereiunternehmen Fishcor 2017 in ein Anderkonto der Anwaltskanzlei Ellis Shilengudwa Inc bezahlt habe. Die Kanzlei ist auch in Besitz von Rechtsanwalt Jurie Badenhorst, der jahrelang Rechtsbeistand des mittlerweile inhaftierten Ex-Justizministers Sacky Shangala ist. Die Kanzlei bestätigte den Geldeingang über einen Monat und jeweils in Höhe von 5 Millionen Dollar. Es sei für den Kauf einer Fischfabrik durch Fishcor bestimmt gewesen.

 

Für die beiden mutmaßlichen US-amerikanischen Mörder des Deutschnamibiers André Heckmair wird die Luft immer dünner. Zwei weitere Zeugen belasteten die Angeklagten nun vor Gericht schwer. So haben Kevan Townsend und Marcus Thomas eine Pistole im Kaliber des tödlichen Schusses von ihnen gekauft. Der Anwalt der Angeklagten bestreitet, dass es sich um seine Mandaten gehandelt habe. Die Zeugen konnten diese aber eindeutig anhand von Tattoos identifizieren. Die Staatsanwaltschaft wirft den beiden Männern vor Ende 2010 aus den USA nach Namibia gereist zu sein um den 25-jährigen Heckmair zu ermorden.

Die nachhaltige, naturnahe Entwicklung von kommunalen Gebieten soll durch den neu geschaffenen Community Conservation Fund of Namibia CCFN ermöglicht werden. Es gehe zunächst vor allem um das Thema Mensch-Wildtier-Konflikt, teilte Umweltminister Pohamba Shifeta bei der Vorstellung des CCFN mit. Der neuen Non-Profit-Organisation steht Tapiwa Makiwa als Geschäftsführer vor. Das Startkapital von umgerechnet etwa 80 Millionen Namibia Dollar wird von der deutschen KfW zur Verfügung gestellt.

Der Wasserstand von drei der großen Flüsse im Norden des Landes steigt weiterhin an. Dies teilte das Wasserministerium mit. Im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres würden der Okavango, Sambesi und Kunene mehr Wasser führen. Der Wasserstand des Sambesi hat sich in den letzten Tagen um etwa 50 Prozent auf nun fast 1,6 Meter erhöht. Der Okavango hat bei Rundu einen Wasserstand von mehr als sechs Metern erreicht. Hingegen führt der Oranje im Süden mit nur knapp 30 Zentimetern extrem wenig Wasser.

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