Dienstag 22. Januar 2019

14. Januar 2019 - Nachrichten am Mittag

Simbabwe steht am Rande des totalen Zusammenbruchs. Staatspräsident Emmerson Mnangagwa hat die Bereitschaftspolizei gegen Demonstranten aufmarschieren lassen. Es ist verschiedenen Medienberichten nach bereits zum Einsatz von Tränengas und Gummigeschossen gekommen. Seit gestern sind tausende Simbabwer auf der Straße. Hintergrund ist die Anhebung der Treibstoffpreise um mehr als das doppelte. Man wolle so die Treibstoffarmut im Land bekämpfen, sagte Mnangagwa. Benzin und Diesel waren bereits gestern von umgerechnet knapp 18 Namibia Dollar je Liter auf durchschnittlich knapp 45 Namibia Dollar je Liter angehoben worden.

Namibia war 2018 das am vierthäufigsten nachgefragte Ziel der Deutschen für Rundreisen weltweit. Dies geht aus einer Auswertung des Reiseportals Travelcircus auf Grundlage von Google-Suchen hervor. Demnach war die Nachfrage nach Rundreisen durch Kuba am größten. Dem karibischen Land folgten Irland und Südafrika. Weniger häufig als Namibia wurden beispielsweise die USA, Kanada und Australien nachgefragt. Der Auswertung nach suchten die Reisewilligen für Namibia vor allem zweiwöchige Reiseangebote zwischen Mai und September. In den Top 10 ist Namibia neben Kanada das teuerste Reiseziel.

Als Reaktion auf die seit Wochen andauernden Proteste der sogenannten Gelbwesten-Bewegung hat Frankreichs Präsident Macron die Bevölkerung zu einem "Bürgerdialog" aufgerufen. Bereits morgen will er eine Rundreise durch sein Land starten.


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