Mittwoch 08. April 2020

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14. Januar 2020 - Nachrichten am Morgen

Die namibische Polizei hat eingestanden, dass Videoaufnahmen von Sicherheitskräften im Einsatz nicht verboten seien. Dies berichtet der Namibian. In mindestens zwei Fällen wurden Zivilisten misshandelt bzw. festgenommen, nachdem sie Einsätze von Polizisten und Soldaten der „Operation Kalahari Desert“ gefilmt hatten. Kurz vor der Pressekonferenz der Polizei hatte das Magistratsgericht in Katutura eine Anklage gegen eine Minderjährige abgelehnt. Diese hatte das Vorgehen der Operation vor einigen Tagen in Windhoek gefilmt. Generell sei es aber auch rechtlich wichtig für welchen Bereich die Aufnahmen genutzt werden sollen, heißt es von der Polizei weiter.

Die private namibische Fluggesellschaft FlyWestair will ihr im letzten Jahr aufgenommenes Liniengeschäft in diesem Jahr deutlich ausbauen. Dies geht aus dem aktuellen Bordmagazin hervor. Unter anderem sind die Ziele Walvis Bay und Johannesburg ab Windhoek vorgesehen. Bisher fliegt FlyWestair vom Stadtflughafen Eros nach Oranjemund und weiter nach Kapstadt sowie nach Ondangwa. Zudem geht die Airline mit dem Angebot „FlyWestair Safaris“ an den Markt. Diese bietet zwei Mal am Tag Flüge von Eros nach Etosha, Swakopmund und dem Sossusvlei an.

Aufgrund effizienterer Maßnahmen nimmt die Aufklärungsquote bei Fällen der Wildtierwilderei weiterhin deutlich zu. Dies teilte das Umweltministerium MET mit. In der vergangenen Woche wurden 18 mutmaßliche Wilderer festgenommen. Der Großteil hiervon in Zusammenhang mit der Nashornwilderei. Sechs Nashornhörner wurden konfisziert, ebenso wie zwei Schuppentiere und zwei Schusswaffen. 14 der festgenommenen Personen sind Namibier, vier stammen laut dem MET aus Sambia.

Die beiden Stauseen Omatako und Swakoppoort haben als einzige in den letzten sieben Tagen Zulauf erhalten. Der Omatako ist trotz Abpumpens in den für Windhoek wichtigen Von-Bach-Damm nun zu 23 Prozent gefüllt. Der Füllstand des Von-Bach-Stausees beträgt 39,5 Prozent. Die Lage der Stauseen im Süden des Landes ist indessen weiterhin sehr schlecht. Der Hardap-Damm, der zweitgrößte des Landes, ist nur zu 6,6 Prozent gefüllt. Damit steht die Bewässerungsfeldwirtschaft von Mariental möglicherweise kurz vor dem Ende.

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