Mittwoch 20. September 2017

14. Juli 2017 - Nachrichten am Mittag

Das neue Zementwerk bei Otjiwarongo wird bis Ende des Monats mindestens 230 Arbeitsplätze für Namibier schaffen. Hinzu kämen etwa 75 chinesische Arbeiter. China, Otjiwarongo und namibische Geschäftsleute haben Anteile in der „Whale Rock“-Zementfabrik. Der im Februar begonnene Bau der Fabrik gehe gut voran und soll bis Mitte 2018 abgeschlossen sein. Dann würde man bis zu 400 weitere Arbeitsplätze schaffen, hieß es. Die Fabrik soll 1,5 Millionen Tonnen Zement im Jahr produzieren.

Die First Lady Simbabwes, Grace Mugabe, hat weiteres staatliches Land in ihren Privatbesitz überführt. Dies berichtet News24 unter Berufung auf den „Zimbabwe Independent“. Demnach seien Polizei und Milizen, die der Ehefrau von Langzeitpräsident Robert Mugabe nahestehen, mit der Überwachung einer Ausgangssperre rund um den „Mazowe-Stausee“ beauftragt worden. Den örtlichen Bewohnern wurde auch das Fischen im Stausee untersagt, hieß es weiter. Grace Mugabe verfügt bereits über weitreichende Ländereien in dem Gebiet, eine Villa, Milchfarm und weitere Einrichtungen. Die Mugabes sollen über mindestens 14 Farmen im Land verfügen.

Frankreich begeht seinen Nationalfeiertag heute mit einer großen Militärparade. Weil in diesem Jahr an den Eintritt der Amerikaner in der Ersten Weltkrieg erinnert wird, nehmen auch zahlreiche amerikanische Militärs an der Parade teil. US-Präsident Trump ist Ehrengast.  Am Nachmittag wird außerdem der Opfer des Anschlags in Nizza gedacht. Frankreichs Staatschef Macron wird eine Trauerzeremonie leiten. Bei dem Anschlag vor einem Jahr waren 86 Menschen getötet worden.

In Australien wird ein Gesetz erarbeitet, das Kurznachrichtendienste wie Facebook-Messenger und WhatsApp verpflichtet auf Anfrage von Sicherheitsbehörden Nachrichten zu entschlüsseln. Regierungschef Turnbull sagte, immer mehr Terroristen und Drogenhändler würden verschlüsselte Nachrichten nutzen - man müsse gewährleisten, dass das Internet nicht zu einem dunklen Ort für Kriminelle wird, die sich verstecken wollen. Ende des Jahres entscheidet das Parlament über seinen Vorschlag. Bisher können australische Behörden im Verdachtsfall auf Daten von Telekommunikationsfirmen, nicht jedoch auf solche von Internetfirmen zugreifen. Das sei nicht zu akzeptieren, so der Premier.

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