Montag 25. Mai 2020

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14. Mai 2020 - Nachrichten am Morgen

Der namibische Star-Anwalt Sisa Namandje und die Namibische Anwaltskammer LSN haben sich gestern erstmals vor dem Obergericht getroffen. Es geht um eine von der LSN beauftragte Durchsuchung der Kanzleiräume von Namandje. Dem Rechtsvertreter Namandjes nach habe die LSN ihre Rechte überschritten. Die LSN will Einblick in die Finanzbücher der Kanzlei haben, damit die Polizei mit ihren Ermittlungen im internationalen „Fishrot“-Skandal fortschreiten kann. Namandje gehe es hingegen darum seinen Namen von einer Verwicklung in den Skandal reinzuwaschen. - Namandje ist unter anderem Privatanwalt von Staatspräsident Hage Geingob.

Möglicherweise werden die Schulen im Land doch deutlich vor dem 3. August wiedereröffnen. Es habe dazu gute und anhaltende Gespräche mit vielen Interessensgruppen, darunter auch Privatschulen gegeben, wie das Bildungsministerium bestätigte. Eine endgültige Entscheidung hierzu sei jedoch bisher nicht gefallen. Laut dem aktuellen Elternbrief der Deutschen Höheren Privatschule DHPS hat das Ministerium eine mögliche Schuleröffnung für die Klassen 11 und 12 ab Phase 3, d. h. Juni, in Aussicht gestellt. Demnach sei aber ein endgültiger Beschluss des Kabinetts noch nicht gefällt worden.

Die zur 30-jährigen Unabhängigkeit am 21. März vorgestellte 30-Namibia-Dollar-Banknote kommt morgen in den Umlauf. Dies teilte die Bank of Namibia mit. Die Erstausgabe findet nur durch Banken, nicht aber Geldautomaten statt. Die neue 30-Dollar-Note ist gesetzliches Zahlungsmittel und wird damit überall im Land akzeptiert. Sie ist blaut und zeigt auf der Vorderseite die drei Staatspräsidenten Sam Nujoma, Hifikepunye Pohamba und Hage Geingob sowie den Schriftzug „30th Independence Anniversary – 3 Decades of Peace and Stability“. Auf der Rückseite sind zwei Spitzmaulnashörner zu sehen.

Der Windhoeker Stadtdirektor Robert Kahimise hat Staatspräsident Hage Geingob angerufen und um eine Intervention in die erneute Anstellung von Stadtpolizeichef Abraham Kanime gebeten. Die Bestellung Kanimes für weitere drei Jahre sei illegal und ohne seine Genehmigung geschehen. Zudem erreiche Kanime das gesetzliche Rentenalter in knapp einer Woche. Es habe sich um eine politisch motivierte Verlängerung des Anstellungsvertrages gehandelt, so Kahimise. Es habe genügend qualifizierte Bewerbe für den Posten gegeben. Kanime soll mehr als zwei Millionen Namibia Dollar pro Jahr verdienen.

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