Mittwoch 22. November 2017

14. November 2017 - Nachrichten am Mittag

Finanzminister Calle Schlettwein hat vor Steuerflucht und -betrug gewarnt. Jeder Bürger und jedes Unternehmen im Land müsse seinen Beitrag zur Entwicklung Namibias leisten, betonte Schlettwein bei einem Treffen mit chinesischen Geschäftsleuten in Windhoek. Das Finanzministerium sei seit vergangenem Jahr intensiv mit der Aufklärung der Bevölkerung in Bezug auf Steuern sowie dem Eintreiben von Steuern beschäftigt. Man verstehe, dass Unternehmen und Privatpersonen ungern Steuern zahlen. Es werde jedoch verstärkt gegen die vorgegangen, die zum Beispiel durch Bargeldgeschäfte Geld am Fiskus vorbeischleusen.

In Simbabwe stet ein Umsturz möglicherweise kurz bevor. Armee-Kommandeur Constantino Chiwenga hat indirekt, bei einer Ansprache an der mehr als 90 hochrangige Militärs teilnahmen, einen möglichen Putsch in Aussicht gestellt. Er sorge sich wegen der anhaltende Unruhe im Land und in der regierenden ZANU-PF. Es können nicht sein, dass Freiheitskämpfer wie Vizepräsident Emmerson Mnangagwa einfach ihres Amtes enthoben werden. Diese wurde vergangenen Woche entlassen, wohl um den Weg für First Lady Grace Mugabe als Nachfolgerin ihres Mannes frei zu machen.

UN-Generalsekretär Guterres hat Myanmar aufgefordert, den nach Bangladesch geflohenen Rohingya die Rückkehr zu erlauben. Bemühungen für ihre sichere, würdevolle, freiwillige und unterstützte Rückkehr seien essenziell, so Guterres. Seit Beginn der Eskalation des Konflikts in Myanmar wurden hunderte Menschen der muslimischen Minderheit durch das Militär getötet, ihre Häuser wurden niedergebrannt und Frauen vergewaltigt. Rund 600.000 Rohingya flüchteten ins Nachbarland Bangladesch.

Der älteste Sohn von US-Präsident Trump gerät wegen möglicher Wahlkampf-Manipulationen unter Druck. Donald Trump Junior veröffentlichte jetzt die Dokumente seiner Kommunikation mit Wikileaks. Darin wird er aufgefordert, die amerikanische Öffentlichkeit auf die von der Enthüllungsplattform veröffentlichten geheimen Clinton-Mails aufmerksam zu machen. Wikileaks hatte im Wahlkampf mehrfach interne Emails der US-Demokraten veröffentlicht. Für die Kandidatin Clinton ein enormes Handicap.

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