Donnerstag 29. Oktober 2020

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14. Oktober 2020 - Nachrichten am Morgen

Die namibische Premierministerin Saara Kuugongelwa Amadhila sprach sich nach Protesten gegen geschlechtsspezifische Gewalt aus. In einer Erklärung erkenne die Regierung den Ernst der Lage an. Die Regierung arbeite rund um die Uhr daran, die Situation unter Kontrolle zu bringen, ausserdem auch an der Rechtslage, um solche Taten schneller vor Gericht zu bringen und die Täter härter zu bestrafen. Auch die Arbeiten an der Einführung eines Registers von Sexualstraftätern würden voranschreiten. Auch in den Schulen solle eine massive Kampagne zur Aufklärung solcher Straftaten gestartet werden. Die Regierung würde alles in ihrer Macht Stehende tun, um sie so schnell wie möglich unter Kontrolle zu bringen, sagte die Premierministerin. Das Kabinett habe jetzt schon neue Maßnahmen beschlossen.

Der Tourismus in Namibia steht am Rande des Zusammenbruchs, mindestens 100.000 Arbeitsplätze sind bedroht. Dies wurde in einem Brief der Gondwana Collection Namibia mitgeteilt. Die Kampagne #SOSTourism (Hash Tag SOS-Tourismus) ist jetzt gestartet worden. In den letzten Jahren war der Tourismussektor der am schnellsten wachsende Sektor des Landes und trug wesentlich zum Bruttoinlandsprodukt bei. Die Zeit ist gekommen, den Tourismus des Landes wieder zu öffnen - so die Gondwana Collection. In den vergangenen Tagen herrschte Chaos an den Grenzübergängen zu Südafrika. Touristen wurde die Einreise verweigert. Zwischenzeitlich hat die Regierung klargestellt, dass Touristen nur per Flugzeug über Windhoek oder Walvisbay ins Land einreisen dürfen.

 

Namibia hat im September 2020 innerhalb einer Woche 42 Feldbrände verzeichnet. Dies wurde gestern von Umweltminister Pohamba Shifeta bekannt gegeben. Die von diesen Bränden betroffenen Regionen waren Kavango, Oshikoto, Sambesi, Ohangwena, Kunene, Oshana, Omusati und Omaheke. In den letzten 10 Monaten sind mehr als 2,2 Millionen Hektar verbrannt, 875.000 davon allein in der Region Otjozondjupa. Das Land wird ständig vom All aus per Satellit überwacht, durch das National Remote Sensing Centre.Neue Strategien und Bildungsmaßnahmen sollen Brände in Zukunft minimieren.

Die Stadtverwaltung in Opuwo schlägt Alarm. Seit beginn der Corona Pandemie im März, hat die Stadtverwaltung über 1.3 Millionen Namibia Dollar verloren. Einwohner zahlen nicht ihre Rechnungen – hauptsächlich für Wasser. Im rahmen der Corona Maßnahmen, gab es ein Regierungsbeschluss die Wasserzufuhr wieder freizugeben, egal ob Einwohner ihre Rechnungen bezahlt haben oder nicht. Laut dem Technischen Leiter der Stadtverwaltung Opuwo, müssen Einwohner bis ende des Jahres ihre Rechnungen zahlen, oder das Wasser werde im Januar abgestellt. Die Stadtverwaltung kommt den Einwohnern dennoch entgegen, so müssen momentan nur 50 Prozent der Schulden beglichen werden.

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