Sonntag 24. September 2017

15. Mai 2017 - Nachrichten am Mittag

Air Namibia fliegt weit mehr Verluste auf der Strecke nach Frankfurt ein, als die Medien vergangene Woche berichtet hatten. So handele es sich laut „Windhoek Observer“ unter Berufung auf das Ministerium für Staatsunternehmen um jährlich 300 Millionen Namibia Dollar. Zunächst war von 30 Millionen Namibia Dollar die Rede. Man begrüße, dass Hersteller Airbus Air Namibia helfen wolle, sagte Minister Leon Jooste. Es sei dringend notwendig eine Lösung für den Verlust zu finden. Air Namibia sehe die Kompetenzen von Jooste überschritten und lehne eine Einmischung in das Tagesgeschäft ab. – Die staatliche Fluggesellschaft erhält in den kommenden Jahren jährlich bis zu knapp 500 Millionen Namibia Dollar an Subventionen.

Nach einer erneuten Soldatenmeuterei in der westafrikanischen Elfenbeinküste sind erneut Schüsse gefallen. In Abidjan waren demnach Schüsse auf zwei Militärstützpunkten zu hören. Die Aufständischen schießen in der Regel in die Luft, um ihren Ärger über nicht gezahltes Geld zum Ausdruck zu bringen. Meuternde Soldaten hatten am Sonntag Straßensperren aufgestellt - und Geldzahlungen verlangt, bevor sie Fahrzeuge durchließen.  Bereits im Januar hatte es in der Elfenbeinküste eine große Meuterei von Soldaten gegeben.

Der UN-Sicherheitsrat will morgen über den jüngsten Raketentest Nordkoreas beraten. Die USA und Japan hatten deswegen eine Dringlichkeitssitzung gefordert. Nordkorea hatte gestern Morgen zum zweiten Mal innerhalb von zwei Wochen eine ballistische Rakete abgefeuert. Sie landete nach etwa 700 Kilometern im Meer. Dafür gebe es keine Entschuldigungen, so die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Nikki Haley. Sie spricht von einer realen Bedrohung - da könne China keinen Dialog mehr erwarten.

US-Präsident Trump und der neue französische Präsident Macron planen bei ihrem ersten Treffen Ende Mai in Brüssel ein "längeres Mittagessen", um sich Kennenzulernen. Bei dem Treffen am Rande des Nato-Gipfels am 25. Mai wollten sich die beiden Staatschefs über ihre "Perspektiven austauschen", so ein ranghoher US-Regierungsbeamter. Nach Auffassung des Weißen Hauses haben die beiden Präsidenten mehr Gemeinsamkeiten, als es zunächst den Anschein habe. Ein kürzliches Telefonat der beiden sei überdies äußerst gut verlaufen. Trump sei "sehr beeindruckt von Macron" gewesen, sagte der Beamte weiter. Seine erste Auslandsreise als Präsident führt Macron heute aber erstmal nach Deutschland.

Die Windhoeker Stadtpolizei will die Taxifahrer mehr in städtische Verkehrsentscheidungen einbeziehen. Dazu gab es ein Treffen zwischen dem Chef der Stadtpolizei, Abraham Kanime, und etwa 150 Taxifahrern. Er sprach die unzureichende Zusammenarbeit durch die Stadtverwaltung an, die Taxistände deklariert habe, ohne die Taxifahrer mit einzubeziehen. Er erwarte von den Taxis eine aktive Zusammenarbeit im Rahmen der gültigen Gesetze. Es gäbe derzeit alleine gegen Taxifahrer in Windhoek 15.000 Haftbefehle. Knapp 13.000 Taxis seien in Windhoek registriert, was einem Taxi pro 30 Einwohner gleichkäme. In anderen Städten der Welt liegt das Verhältnis eher bei 1 zu 1000.

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