Samstag 14. Dezember 2019

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15. Mai 2019 - Nachrichten am Mittag

Premierministerin Saara Kuugongelwa-Amadhila hat zu einer schnellen Reform der Vereinten Nationen aufgerufen. Diese sei nötig, um allen Staaten der Erde eine angemessene Repräsentation zu ermöglichen. Einige Entscheidungen des UNO-Sicherheitsrates dienten lediglich dem Wohle weniger und würden der Mehrheit der Staaten schaden, betonte Kuugongelwa-Amadhila. Afrika habe keine ständige Stimme im Sicherheitsrat und sei von den Entscheidungen der fünf ständigen Mitglieder vollends abhängig. Sie nannte als Negativbeispiele den Sturz des libyschen Machthabers Muammar Gaddafi 2011. Afrika sei unzufrieden mit den Machtspielen der großen Nationen im Iran, dem Irak und Palästina. Man akzeptiere die Entscheidungen der UNO, erwarte aber gleiches auch von Staaten wie den USA.

Die Social Security Commission SSC warnt vor den Folgen der Dürre und sieht eine massenhafte Entlassung von Farmarbeitern kommen. Nicht nur würde sich die ohnehin schon hohe Arbeitslosenquote im Land weiter erhöhen, sondern werden auch massive Mehrausgaben auf die SSC zukommen, hieß es von Geschäftsführerin Milka Mungunda. Um den Staat in seinen Dürre-Notfallprogrammen auch auf anderem Wege zu unterstützen, habe man 400.000 Namibia Dollar dem Arbeitsministerium für sein Projekt „Dare to Care“ gespendet. – Namibia hat mit der schlimmsten Dürre seit mindestens 90 Jahren zu kämpfen.

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