Donnerstag 29. Oktober 2020

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16. Oktober 2020 - Nachrichten am Morgen:

Aufgrund der Corona-Pandemie erlebte die namibische Wirtschaft im Jahr 2020 den bisher größten Rückgang, der zu einem Rückgang des GDPs um 11,1 Prozent führte. Dies wurde von FirstRand Namibia bekannt gegeben. Nach Angaben des Wirtschaftsexperten Ruusa Nandago waren fast alle Wirtschaftssektoren betroffen, am stärksten jedoch das Gastgewerbe und der Tourismussektor. Allein im zweiten Quartal verloren offiziell 5.748 Menschen ihren Arbeitsplatz. Die Zahl der nicht gemeldeten Fälle dürfte jedoch wesentlich höher liegen. Die Inflation bleibt auf einem niedrigen Niveau von 2,4 Prozent. Dies zeichnet jedoch kein wahres Bild, da die Nachfrage nach Waren und Dienstleistungen stark zurückgegangen ist.

Ab dem 26. Oktober wird SA Airlink wieder einen täglichen Flug zwischen Windhoek und Johannesburg einführen. Seit Beginn der Corona-Krise im März wird dies der erste Direktflug zwischen den beiden Städten sein. Gestern kündigte auch FlyWestAir eine Direktverbindung ab dem 2. November an. In der Zwischenzeit hat auch SA Airlink ihre Zusammenarbeit mit Qatar Airlines angekündigt. SA Airlink kann nun eine nahtlose Verbindung zu über 90 Destinationen weltweit anbieten.

Das namibische Wetteramt hat eine Wetterwarnung veröffentlicht. Das Land muss weterhi mit Hitzewellen rechnen. In den meisten Gebieten werden Temperaturen von über 40 Grad herrschen. Diese Temperaturen sind gefährlich für Mensch und Tier. Nicht nur Namibia ist von dieser Hitzewelle betroffen. Auch Eswatini, der Süden von Madagaskar, Malawi, Mosambik, der Osten Südafrikas, Sambia und Simbabwe haben mit extremen Temperaturen zu kämpfen. Diese Hitzewelle wird sich bis in die nächste Woche hinein fortsetzen.

Das Landwirtschaftsministerium hob gestern das Verbot von Tiertransporten im Norden des Landes teilweise auf. Tiere können nun zwischen den Regionen Kavango West, Ohangwena, Oshana, Omusati und Kunene Nord transportiert werden. Die Region Kavango Ost bleibt wegen der Maul- und Klauenseuche geschlossen. Tiere können auch von außerhalb zur Schlachtung in das Gebiet gebracht werden. Sie müssen jedoch innerhalb von 72 Stunden geschlachtet werden. Tierische Produkte wie Fleisch, Milch und Häute dürfen das Gebiet nicht verlassen.

 

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