Samstag 28. November 2020

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18. November 2020 - Nachrichten am Morgen

Abermals ist ein großer Straßenbauauftrag an ein staatliches chinesisches Unternehmen gegangen. Dies bestätigte die Straßenbehörde RA laut dem Namibian. Der Auftrag zur Sanierung der Straße von Tses nach Gochas hat einen Auftragswert von 530 Millionen Namibia Dollar. Laut dem Geschäftsführer der RA, Conrad Lutombi, sei das Projekt in einem internationalen Bieterverfahren nach nationalen Gesetzen und vollster Transparenz ausgeschrieben worden. Das Vorgehen sein auch so vom Geldgeber, der deutschen KfW, gewünscht worden. Es hätte weitere chinesische und einige namibische Bieter gegeben. Die RA rechnet damit, dass mindestens 20 Prozent des Auftragswertes an lokale Firmen als Subunternehmen fließen werden.

Ein zu 30 Jahren Haft verurteilter Rinderdieb hat mit seiner Beschwerde vor dem Obersten Gerichtshof Erfolgt gehabt, wie der Namibian berichtet. Dieses bestätigte eine neue Haftstrafe von lediglich 12 Jahren für die Tötung eines Rindes im Jahr 2006. Der Wiederholungstäter war gegen die extrem lange Haftstrafe vorgegangen. Das Obergericht gab ihm bereits 2011 Recht, dass die vorgeschriebene Strafe gegen die Verfassung verstoße. Diese Einschätzung wurde nun bestätigt. Effektiv muss der Täter nun noch etwa ein Jahr absitzen, da die 12-jährige Haftstrafe ab dem ursprünglichen Urteil 2009 gelte. Er saß zu dem Zeitpunkt bereits drei Jahre in Untersuchungshaft.

Der Namibische Blutspendedienst NamBTS ist dringend auf Spenden angewiesen. Derzeit gäbe es im Land nur Blutprodukte die maximal den Bedarf für drei Tage decken, heißt es in einer Erklärung. In der anstehenden Ferienzeit geht die Spendenbereitschaft meist weiter zurück, wobei der Bedarf an Blut traditionell ansteige. Insgesamt sei in diesem Jahr sehr wenig Blut in Namibia gespendet worden, was auch den Corona-Maßnahmen geschuldet sei. NamBTS weist zudem darauf hin, dass das Coronavirus sich nicht über Blut verbreiten kann.

Von Dezember bis Ende Januar können sich weite Teile Namibias auf mindestens durchschnittlichen Niederschlag einstellen. Dies geht aus dem angepassten Regenausblick des Namibischen Wetteramtes hervor. Hintergrund ist weiterhin ein starker La-Niña-Effekt, der etwa ab Februar abnehmen soll. Mit maximal durchschnittlichem Niederschlag müssen die Wahlkreise Kamanjab, Khorixas und Outjo in der Region Kunene, die gesamte Region Erongo mit Ausnahme des Wahlkreises Karibib sowie die Wahlkreise Daweb in Hardap und Berseba in ||Kharas rechnen. – Bisher fiel mit Ausnahme des Maisdreiecks, Otjiwarongo, Hochfeld und des hohen Nordostens kaum Niederschlag im Land. – Im Oktober regnete es landesweit weit unterdurchschnittlich.

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