Dienstag 27. Juni 2017

19. April 2017 - Nachrichten am Mittag

Knapp 65.000 Menschen haben sich als “arbeitssuchend” beim Arbeitsplatzsystem des Arbeitsministeriums registriert. Von diesen konnten nur etwa 1,5 Prozent jedoch eine Arbeitsstelle erhalten, wie Minister Erkki Nghimtina mitteilte. Im vergangenen Jahr hätten etwa 2900 Menschen in 322 Unternehmen ihren Arbeitsplatz verloren. - Vom neuen Haushalt von mehr als 140 Millionen Namibia Dollar wolle man vor allem die Bedingungen von Niedriglohnempfänger und informellen Arbeiter verbessern. Unter anderem sei die Anhebung von Mindestlöhnen, darunter von Hausangestellten, geplant, hieß es.

Das britische Parlament stimmt heute darüber ab, ob es am 8. Juni vorgezogene Neuwahlen geben soll. Eine Mehrheit im Unterhaus gilt als sicher, weil auch die oppositionelle Labour-Partei ihre Zustimmung signalisiert hat. Premierministerin May erhofft sich von einer Neuwahl ein deutliches Stimmenplus für ihre Konservativen und damit auch eine stärkere Position in Sachen Brexit.

Extreme Hitze im westafrikanischen Mali setzt militärisches Gerät der Bundeswehr außer Gefecht. Die Hälfte der Fahrzeuge ist nicht einsatzbereit, berichtet die Zeitung "Die Welt". Auch die Tiger-Kampfhubschrauber dürfen bei Temperaturen von bis zu 50 Grad Celsius nicht fliegen. Deutschland unterstütz in Mali eine UN-Mission, die für Stabilisierung in dem von Konflikten von Terrorismus bedrohten Land sorgen soll.

Die meisten Jugendlichen in Deutschland fühlen sich in der Schule wohl und sind mit ihrem Leben zufrieden. Das ergab eine Sonderauswertung der PISA-Studie. Gefragt wurden weltweit eine halbe Million Mädchen und Jungen im Alter von 15 Jahren. Viele gaben aber an, schon mal gemobbt worden zu sein. Das schlägt sich dann auch bei der Lebenszufriedenheit nieder.

Viele Schüler in Rehoboth können sich in naher Zukunft auf richtige Klassenräume freuen. Der Wideraufbau von acht Räumen stehe kurz vor dem Abschluss, wie das Bildungsministerium mitteilte. Diese waren im vergangenen September einem Feuer zum Opfer gefallen. Die Gesamtkosten werden mit sechs Millionen Namibia Dollar angegeben. Seit September wurden stillgelegte Räume zu Klassenzimmern umgebaut und Holzbaracken errichtet.

Werbung

 
 

Deutsche Welle

Devisen