Montag 08. März 2021

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19. Februar 2021 - Nachrichten am Mittag

Eine weitere Entsalzungsanlage könnte die Wasserversorgung für Teile des Landes sichern. Das ist das Ergebnis der durch die KfW finanzierten Machbarkeitsstudie. Laut Nampa erklärte NamWater Geschäftsführer Abraham Nehemia, dass eine Entsalzungslage die langfristigen Wasserprobleme an der Küste und in Windhoek beheben würde. Die Kosten werden auf rund neun Milliarden Namibia Dollar kalkuliert, die Studie schlägt dazu eine Partnerschaft zwischen NamWater, lokalen Behörden und den Uranminen des Landes vor. Die neue Anlage würde der Studie nach über 36 Millionen Kubikmeter Wasser pro Jahr produzieren.

Der deutsche Entwicklungsminister Gerd Müller hat sich trotz der Corona Pandemie für Tourismus in Afrika eingesetzt. Gegenüber den Zeitungen der Funke Medien Gruppe erklärte der Minister, dass der Tourismus für viele Entwicklungsländer eine Schlüsselbranche sei. Als Beispiel nannte er Namibia, wo seinen Angaben zufolge durch ausbleibende Touristen auch der Arten – und Naturschutz leide. Afrikanische Länder dürften nicht pauschal als Risikogebiete eingestuft werden. Das gefährde den Natur- und Tierschutz, sowie den Weg aus der Wirtschaftskrise, so der deutsche Entwicklungsminister weiter.

Ein Zusammenschluss von 40 Organisationen hat sich gegen ein GIZ Projekt zur Entbuschung in Namibia ausgesprochen. In einem offenen Brief warnen die Unterzeichner unter anderem vor Umwelt – und Klimaschäden durch eine großflächige Entbuschung. Zudem kritisieren sie eine Machbarkeitsstudie zu dem Projekt durch die Universität von Trier, die ihrer Ansicht nach nicht wissenschaftlichen Standards entspreche und  sich zudem geschichtsrelativierender Thesen bediene. In dem offenen Brief wird abschließend eine umfassende Prüfung des sogenannten BCBU – Projekts gefordert.

Die simbabwische Zentralbank blickt äußerst optimistisch in die Zukunft. Bankchef John Mangudye verkündete gestern ein prognostiziertes Wirtschaftswachstum von 7,4 % in diesem Jahr. Laut Xinhua sei das vor allem den Landwirtschaftssektor zurückzuführen, der nach den Regenfällen der letzten Wochen gute Ernten erwartet. Gleichzeitig erwartet die Zentralbank einen mehr als drastischen Rückgang der Inflation von aktuell über 350 % auf längerfristig unter 10 %.

Mosambik bereitet sich auf die Ankunft des nächsten Tropensturms vor. Der südafrikanische Wetterdienst rechnet mit Windstärken von bis zu 160 Stundenkilometern. Der Sturm mit dem Namen „Guambe“ ist bereits der siebte in dieser Saison. Zuvor hatte Zyklon „Eloise“ für Überschwemmungen gesorgt, lokale Medien sprechen von mindestens 22 Toten. Tausende Menschen mussten sich vor den Wassermassen in Sicherheit bringen. Laut dem Roten Kreuz sei das Gesundheitssystem durch die Stürme, die anhaltende Corona – Pandemie und islamistische Gewalt im Norden des Landes einer Dreifachbelastung ausgesetzt.

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