Mittwoch 18. Oktober 2017

19. Mai 2017 - Nachrichten am Mittag

Südafrika und Namibia wollen vor allem auf wirtschaftlicher Ebene noch enger zusammenarbeiten. Dies ist das Ergebnis eines 4-Augen-Gesprächs zwischen der südafrikanischen Außenministerin Maite Nkoana-Mashabane und Staatspräsident Hage Geingob. Es gehe vor allem um die Verbesserung der Wertschöpfung, hieß es. Zudem waren Themen wie die politische Stabilität im Südlichen Afrika in Hinblick auf die anstehenden Wahlen in Lesotho ein Thema. Auch die Afrikanische Einheit läge Namibia und Südafrika besonders am Herzen. - Nkoana-Mashabane war als Sondergesandte des südafrikanischen Präsidenten Jacob Zuma nach Namibia gereist.

Die Stadtverwaltung unternimmt einen kleinen Schritt zur Versorgung der Massen mit bezahlbarem Wohnraum. Im Rahmen eines sogenannten Public-Private-Partnership werden 79 Häuser im Stadtviertel Khomasdal errichtet. Der Preis je Haus inklusive Grundstück betrage 800.000 Namibia Dollar. Laut Ministerien Sophia Shaningwa läge der Bedarf bei etwa 5000 Häusern pro Jahr. Insbesondere Windhoek habe aufgrund der Landflucht eine große Zahl an zugezogenen Personen. Die Ministerin für städtische und ländliche Entwicklung begrüßte die Partnerschaft zwischen Staat und Privatwirtschaft. Alleine sei das Problem nicht zu beheben, betonte Shaningwa.

Überschattet von der Russland-Affäre und den Vorwürfen des Geheimnisverrats beginnt heute die erste Auslandsreise für US-Präsident Trump seit seinem Amtsantritt - erste Station ist Saudi-Arabien. Dort geht es unter anderem um einen 100 Milliarden Dollar schweren Waffendeal. Danach geht es weiter nach Israel. Unterdessen übt Trump scharfe Kritik an der Einsetzung eines Sonderermittlers in der sogenannten Russlandaffäre. Auf einer Pressekonferenz erklärte er, der Verdacht er habe sich strafbar gemacht, sei lächerlich. Es habe keine geheimen Absprachen mit der Regierung in Moskau gegeben. Auf Twitter schrieb er, gegen ihn laufe die größte Hexenjagd auf einen Politiker in der US-Geschichte.

China will das Verhältnis zu Südkorea verbessern. Die Beziehungen sollten „zurück in normale Bahnen“ gelenkt werden, sagte Staatschef Xi beim Empfang eines südkoreanischen Gesandten in Peking. Der Besuch des Gesandten zeige, dass der neue südkoreanische Präsident “den bilateralen Beziehungen große Bedeutung beimesse“. Die Beziehungen zwischen beiden Ländern hatten sich zuletzt durch den Ausbau eines US-Raketenabwehrsystems in Südkorea verschlechtert. Peking sieht das gegen Nordkorea gerichtete Abwehrsystem als Bedrohung an.

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