Dienstag 23. Mai 2017

20. April 2017 - Nachrichten am Abend

Der Mordprozess um die Tötung eines Angestellten der Windhoeker Stadtverwaltung soll erst mehr als 1,5 Jahre nach dem Vorfall vor Gericht verhandelt werden. Das Obergericht in Windhoek will erst im November und dann erneut ab Mitte Januar 2018 verhandeln. Alle Beschuldigten befinden sich weiterhin in Untersuchungshaft. - Der 36-Jährige Stadtmitarbeiter soll am 31. März 2015 von sechs Personen im Alter von 26 bis 45 Jahre getötet worden sein. Unter den Beschuldigten befindet sich auch die Ehefrau des Opfers.

In Südafrika sind für den “Freedom Day” am 27. April weitere Massenkundgebungen gegen Präsident Jacob Zuma geplant. Hierzu hatten Oppositionsparteien, Nicht-Regierungsorganisationen und religiöse Führer aufgerufen. Gleichzeitig wurde die Initiative als „Freedom Movement“ deklariert. Ziel sei es Recht und Ordnung im Sinne der Verfassung Südafrikas wiederherzustellen. Diese hätte unter Zuma mehr als gelitten. Die größte Kundgebung sei im „Freedom Park“ in der Hauptstadt Pretoria geplant, sagten die Organisatoren.

Der Iran reagiert gelassen auf Kritik der USA an seinem Nuklearprogramm. Man halte sich an alle Verpflichtungen des Atomabkommens, erklärte der iranische Außenminister bei Twitter. Sein US-Kollege Tillerson hatte gesagt: Das Ziel Teherans, Nuklearwaffen zu bauen, werde durch das Abkommen nur verzögert. Präsident Trump hatte den durch seinen Vorgänger Obama ausgehandelten Vertrag als schweren Fehler bezeichnet. Wegen der Rolle Teherans im Syrien-Konflikt überlegt Washington, ihn zu kündigen.

Die Deutsche Bahn hat ihre Mitarbeiter aufgerufen, zugunsten von Kunden auf private und dienstliche Fahren im ICE oder Intercity zu verzichten. Es geht um sechs Tage in diesem Jahr, an denen besonders viele Menschen unterwegs sind - und zwar rund um Himmelfahrt, dem Tag der deutschen Einheit und Weihnachten.

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