Sonntag 05. April 2020

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20. März 2020 - Nachrichten am Morgen

Aus Namibia wurde ein dritter bestätigter Fall von Corona gemeldet. Dies teilte der Gesundheitsminister mit. Es handele sich um 61-jährigen Touristen aus Deutschland. Er befinde sich in stabilem Zustand und in Isolation in einem Krankenhaus. Gemäß den Richtlinien der Welt-Gesundheitsorganisation WHO sei man derzeit mit Test an allen Personen beschäftigt, die Kontakt zu dem Erkrankten hatten. Alle Namibier wurden erneut ermahnt sich an die staatlichen Vorschriften zur Eindämmung des Virus zu halten.

Der Südafrikanische Rand und damit auch der Namibia Dollar verlieren gegenüber den führenden Währungen weiterhin an Wert. So lag der Kurs zum US-Dollar bei Redaktionsschluss bei 17,20, zum Euro bei 18,50, nachdem er zwischenzeitlich sogar bei über 19 lag. Vorrangig ist der Verlust durch die Flucht in harte Devisen aufgrund internationale Coronakrise ausgelöst worden. Gestern verkündete zudem die südafrikanische Zentralbank ein deutliche Zinssenkung um 100 Basispunkte auf 5,25 Prozent. Es wird erwartet, dass die Bank of Namibia dieser Senkung folgt, um die 1-zu-1-Bundung an den Rand nicht zu verlieren.

Der Staat hat seit Unabhängigkeit vor 30 Jahren mehr als 90 Milliarden Namibia in die Entwicklung des Landes gesteckt. Diese Zahl nannte nun Planungsminister Obeth Kandjoze. Zu den Erfolgen der vergangenen drei Jahrzehnte zähle der Bau von mehr als 550 Schulen, so dass es nun fast 1900 im Land gibt. Zudem sei stark in die Kommunikations- und Verkehrsinfrastruktur investiert worden, so Kandjoze. Mehr als 200 namibische Unternehmen hätten mittlerweile Fischfangreiche. Es gäbe zudem 38 Bergbauunternehmen mit fast 1000 Abbaulizenzen, die alleine zwei Milliarden Namibia Dollar jährlich in die Staatskassen spülen würden.

Südafrika muss mit bis zu 351.000 Coronatoten rechnen. Dies ist vor allem der schleppenden Reaktion der Regierung zu verdanken, berichtet News24 unter Berufung auf epidemiologische Berechnungen. Sollten sich 10 Prozent der Bevölkerung mit dem Virus anstecken, könnte im besten Szenario mit knapp 90.000 Toten gerechnet werden. Sollten es gar 40 Prozent sein, würde man eine Todeszahl von 350.000 überschreiten, heißt es hierin. Die Aussichten basieren auf Analysen der Ausbreitung und Todesraten in China.

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