Samstag 28. November 2020

Logo Hitradio Namibia

20. November 2020 - Nachrichten am Morgen

Mehr als 3300 Schulmädchen sind während der Corona bedingten Schulschließungen zwischen März und Juli schwanger geworden. Dies berichtet der Namibia unter Berufung auf das Bildungsministerium. Ein Großteil dieser Schülerinnen sei mit Vor-Ort-Unterrichtsbeginn nicht wieder in die Schulen zurückgekehrt, da sie Mobbing und Ausgrenzung befürchten. Dies sei ein massives Problem, da die Mädchen ohne Schulbildung in einem Teufelskreis von Armut enden könnten, so das Ministerium. - Insgesamt seien fast 40.000 Schüler nicht wieder in den Unterricht zurückgekehrt. Die Ursachen seien zum Großteil unklar.

Im internationalen „Fishrot“-Skandal hat es die erste Verurteilung gegeben. Jason Iyambo wurde vom Magistratsgericht in Windhoek wegen Justizbehinderung durch den Versuch einen Polizeibeamten zu bestechen verurteilt. Er erhielt eine Haftstrafe von 18 Monaten, wobei neun Monate zur Bewährung für fünf Jahre ausgesetzt wurden. Der 35-Jährige hatte vollumfänglich gestanden. Er wollte einen ermittelnden Polizisten der Anti-Korruptionskommission 25.000 Namibia Dollar zahlen, um die eingezogenen Bankkarten des Hauptmitangeklagten James Hatuikulipi zurückzuerhalten. - Die Anklage hatte eine Haftstrafe von drei Jahren gefordert, die Verteidigung eine Geldstrafe.

Einer der größten Drogenprozesse in der Geschichte Namibias soll in knapp einer Woche beginnen. Dies gab Oberrichter Christie Liebenberg bei einer letzten Voranhörung in Windhoek bekannt. Die beiden Angeklagten Grant Noble und Dinath Azhar sollen im Juni 2018 Drogen im Wert mehr als 200 Millionen Namibia Dollar über den Hafen Walvis Bay ins Land geschmuggelt haben. Die Drogen sollen in Kartons mit Schreibpapier versteckt gewesen sein, die die beiden aus Brasilien via Südafrika bestellt hatten. Insgesamt befanden sich dort 412 Kilogramm Kokain versteckt. Ein Tippgeber hatte die Polizei darauf aufmerksam gemacht.

Der namibische Mietpreisindex ist, wie zuletzt vor etwa zwei Jahren, in den negativen Bereich gerutscht. Dies teilte FNB Namibia mit. Der durchschnittliche Mietpreis ist in den vergangenen 12 Monaten um 1,3 Prozent zu Ende September gefallen. Dies sei vor allem den wirtschaftlichen Auswirkungen der COVID19-Pandemie geschuldet, betonte die Bank. Während 1- und 2-Zimmer-Einheiten teurer wurden, sind die Meitpreise größerer Wohnungen und Häuser deutlich gesunken. Dies ist einer viel geringeren Nachfrage zu verdanken. Besonders stark sind die Rückgänge der Mietpreise in Walvis Bay mit fast 44 Prozent, gefolgt von Ondangwa mit 30 und Rundu mit 21 Prozent.

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.