Dienstag 11. August 2020

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22. Juli 2020 - Nachrichten am Morgen

Heute soll über den Kautionsantrag von Ex-Fischereiminister Bernhard Esau und seinen Schwiegersohn Tamson Hatuikulipi entschieden werden, wie die Allgemeiner Zeitung berichtet. In den vergangenen zwei Wochen wurden dazu zahlreiche Personen vor Gericht angehört. Eine gewichtige Stimme habe die Aussagen der Anti-Korruptionskommission, die die Ermittlungen leite. Die Verteidigung sehe keine Fluchtgefahr, zumal beiden Personen der sogenannten „Fishrot-Six“ sämtliche Vermögenswerte von fast 40 Millionen Namibia Dollar als Sicherheit hinterlegen würden. Zudem gäbe es keinen wirklichen Anschein, dass Esau von den Korruptionszahlungen profitiert habe.

Ein 29-jähriger Mann, der positive auf das Coronavirus in Outapi getestet wurde, hat verbotenerweise Walvis Bay verlassen gehabt. Dies beichtet der Namibian. Den Informationen nach habe er sich vermutlich zu Fuß an den Kontrollposten der Polizei vorbei geschlichen. Er sei dann per Anhalter von der Region Erongo nach Okahandja gelangt. Von dort sei er mit einem Minibus-Taxi in den Norden gelangt. Der Mann soll in Outapi mit zahlreichen Freunden gefeiert und anschließend in ein Hotel eingecheckt haben. Sein Bruder habe ihn aus Walvis Bay aufgefordert sich der Polizei zu stellen. Diese habe ihn wenig später verhaftet. - Die Nachverfolgung aller Kontakte laufe indessen auf Hochtouren.

Die Mitglieder der Nationalversammlung weigern sich weiterhin ihr Vermögen den Gesetzten entsprechend lückenlos offenzulegen. Dies zeige sich an Ex-Verteidigungsminister Penda Ya Ndakolo, der nur ein Mahangufeld als Vermögen habe. Vizeparlamentssprecher Loide Kasingo bezeichnete solche Angaben als lächerlich und dem Parlament unwürdig. Die Verpflichtung zur Offenlegung sei eine ernste Angelegenheit, betonte Kasingo. Auch die bloße Nennung eines Bankkontos ohne Angabe der Vermögenshöhe sei nicht ernst zu nehmen. Die Weigerung der Offenlegung zöge sich durch alle politischen Parteien. Problematisch sei, dass es kein parlamentarisches Kontrollgremium zu den Angaben gäbe

Die Namibische Zivilluftfahrtbehörde NCAA hat mit Finanzierungsproblemen zu kämpfen. Da der Flugverkehr wochenlang komplett und weiterhin zum Großteil zum Erliegen gekommen ist, würden kaum Einnahmen in die Kassen der NCAA fließen. Die monatlichen Einnahmen seien um bis zu 15 Millionen Namibia Dollar zurückgegangen, heißt es von Interims-Geschäftsführer Reinhard Gärtner. Derzeit seien deshalb auch nur 150 der 230 Planstellen besetzt. Vor allem müsse die NCAA auch die Sicherheit im Flugverkehr gemäß der ICAO-Vorgaben garantieren. Hierfür seien ausreichend finanzielle Mittel notwendig.

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