Samstag 15. Dezember 2018

22. November 2017 - Nachrichten am Abend

Erneut musste eine Anhörung im Mordverfahren gegen Jandré Dippenaar vertagt werden. Die Staatsanwaltschaft bat das Gericht um mehr Zeit, da man neue Expertenerkenntnisse auswerten müsse. Das Verfahren wegen sechsfachen Mordes soll nun morgen weitergeführt werden. Dem 32-Jährigen wird vorgeworfen einen tödlichen Verkehrsunfall kurz nach Weihnachten 2015 zwischen Swakopmund und Henties Bay verursacht zu haben. Dabei starb bis auf eine Tochter eine gesamte deutsche Touristenfamilie sowie Insassen im Fahrzeug des mutmaßlichen Unfallverursachers. Dippenaar soll als Verkehrssünder bereits bekannt gewesen sein. Zudem sei er ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs gewesen.

Der libanesische Regierungschef Hariri tritt vorerst nicht zurück. Der Präsident habe ihn gebeten, diesen Schritt noch einmal zu überdenken, sagte Hariri in Beirut. Der 47-jährige hatte Anfang des Monats bei einem Besuch in Saudi-Arabien seinen Amtsverzicht erklärt. Das löste Spekulationen aus, der Libanon können zum Schauplatz für einen Stellvertreter-Konflikt zwischen dem sunnitischen Königreich und dem schiitisch-dominierten Iran werden.

Der frühere bosnisch-serbische Militärchef Ratko Mladic will Berufung gegen das Urteil des UN-Kriegsverbrechertribunals einlegen. Das kündigte sein Sohn in Den Haag an. Der 74-Jährige Mladic war u.a. wegen Völkermordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass Mladic während des Bosnienkriegs für zahlreiche Gräueltaten verantwortlich war.

Der deutsche Bundespräsident Steinmeier kämpft weiter dafür, Neuwahlen nach dem Aus der Jamaika-Sondierungen zu verhindern. Heute spricht er mit CSU-Chef Seehofer - für morgen ist ein Treffen mit SPD-Chef Schulz geplant. Unterdessen gibt es bei den Sozialdemokraten immer mehr, die sich gegen einen erneuten Urnengang aussprechen. 


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