Dienstag 07. Juli 2020

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23. Juni 2020 - Nachrichten am Morgen

Der internationale Tourismus in Namibia könnte in den kommenden Wochen wieder langsam beginnen. Dies teilte Staatspräsident Hage Geingob gestern mit. Zunächst sei in enger Absprache staatlicher Stellen mit der Industrie die probeweise Öffnung für eine begrenzte Anzahl Reisender aus Niedrigrisiko-Staaten ab Mitte Juli vorgesehen. Diese müssen ersten Informationen nach einen Negativtest vorlegen, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Zudem ist dennoch von einer Pflichtquarantäne die Rede. Endgültig sollen die Grenzen in einer neuen Phase 5 frühestens ab dem 18. September öffnen.

Auch die Ratingagentur Fitch hat die Aussichten Namibias auf „negativ“ verändert, hält aber die Gesamtbewertung von BB bei. Dies geht aus einer Erklärung der internationalen Agentur hervor. Zuvor hatte Ende Mai bereits Moody’s die Aussichten für Namibia auf „negativ“ gesetzt. Grundlage für die jetzige Veränderung sind vor allem die Auswirkung der COVID19-Pandemie. Der damit verbundene wirtschaftliche Abschwung führe zu einer schlechteren Kreditwürdigkeit. Fitch geht von einem negativen Wirtschaftswachstum von 5 Prozent in diesem Jahr aus. Ab dem kommenden Jahr soll die Wirtschaft nach Jahren wieder deutlich wachsen.

Die Namibia Airports Company NAC wird trotz klammer Finanzen an ihrem neuen Kurs festhalten. Dies teilte der Aufsichtsratsvorsitzende Leake Hangala bei der Jahreshauptversammlung mit. Man habe viele Schritte der Umkehrstrategie bereits erfolgreich gemeistert, betonte Hangala. Alle ausstehenden Jahresabschlüsse seit 2017 seien nun fertiggestellt worden. Aufgrund der COVID19-Pandemie habe die NAC kurzfristig ein neues Budget ausgearbeitet, dass nun zur Genehmigung dem Staat vorliege. Alle Investitionsprojekte die nicht der Sicherheit dienen bzw. der derzeitige Ausbau des Internationalen Flughafens Hosea Kutako werden bis auf weiteres nicht realisiert. Entlassungen sind zur weiteren Ausgabenkürzung geplant.

Mit Einrichtung eines Büros der Offiziellen Opposition in der Nationalversammlung erhält das Popular Democratic Movement PDM zahlreiche Vorrechte. Staatspräsident Hage Geingob hatte die Einrichtung des Büros gewünscht, um die Opposition zu stärken. Unter anderem hat nun Oppositionsführer McHenry Venaani Anrecht auf staatliche Bewachung, ein Fahrzeug und eine Treibstoffkarte. Zudem verfüge das Büro über einen Fahrer und einen Sekretär. Das Gehalt des Oppositionsführers sei zudem bereits im vergangenen Jahr um etwa 200.000 Namibia Dollar auf 1,2 Millionen Dollar erhöht worden. Alle Kosten seien bereits im neuen Haushalt veranschlagt, heißt es weiter.

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