Samstag 11. Juli 2020

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26. März 2020 - Nachrichten am Morgen

Weiterhin herrscht Unklarheit bei den ab dem 27. März geltenden Einschränkungen in Namibia. Mehrere Anfragen durch Hitradio Namibia bei den zuständigen Ministerien und dem Büro des Präsidenten blieben bisher unbeantwortet. Die namibische Polizei teilte unterdessen mit, dass es sich nicht um eine Ausgangssperre in den Regionen Erongo und Khomas, inklusive Rehoboth und Okahandja, handele. Es gehe vielmehr um die Einschränkung der Kontakte. Das Verlassen der beiden Regionen sei verboten und man soll sich auch innerhalb dieser einschränken. Nicht geklärt ist auch weiterhin welche Einrichtungen und Dienstleistungen als „essentiell“ gelten werden. Diese sind dann nicht vom 14-tägigen Unternehmens-Shutdown betroffen.

Reisende aus Südafrika wurden gestern über Stunden am Internationalen Flughafen bei Windhoek festgehalten. Berichten von vor Ort nach soll es Unstimmigkeiten zwischen der Polizei und dem Gesundheitsministerium über die Einreise gegeben haben. Nach fast einem halben Tag am Flughafen wurden, Augenzeugenbericht nach, die Menschen rausgelassen. Sie sollen sich aber in häusliche Isolation begeben. Die Polizei hingegen spricht davon, dass alle Reisenden in staatlich überwachte Quarantäne müssten. – Indessen sind die Namibier, die gestern mit KLM gelandet sind, zur Quarantäne ins NWR Hardap Resort bei Mariental gebracht worden.

Westair bzw. die Linienflugtochter FlyWestair muss ein Viertel ihrer Belegschaft, etwa 60 Mitarbeiter, nach Hause schicken. Knapp neun Monate nach Aufnahme des Liniengeschäftes wird dieses nun ab heute vorerst eingestellt. Man habe in einem ohnehin schwierigen Umfeld als Privatfluggesellschaft ohne staatliche Unterstützung und dazu in wirtschaftlich schwierigen Zeiten begonnen, heißt es dazu. Aufgrund der massiven Reisebeschränkungen seien die Linienflüge Nach Ondangwa, Oranjemund und Kapstadt derzeit nicht wirtschaftlich durchführbar. Nach Ende der Corona-Pandemie erscheint die Aufnahme der Flüge wieder möglich.

Das staatliche Reisprojekt in der Region Sambesi soll wieder zum Laufen gebracht werden. Hierfür hat die das Landwirtschaftsministerium nun 7,1 Millionen Namibia Dollar zugesagt. In den vergangen zwei Jahren habe kein Reisanbau stattgefunden, da aus Mangel an Geld keine Saat gekauft werden könnte. Nun erhoffe sich der Regionalgouverneur, dass die Finanzspritze dem Projekt neues Leben einhauchen könne. Es sei aber dennoch kaum wirtschaftlich zu betreiben, da maximal 500.000 Namibia Dollar Gewinn pro Jahr gemacht werden könnten. Bisher sind bereits 50 Millionen Namibia Dollar in das Projekt geflossen.

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