Dienstag 07. Juli 2020

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26. Mai 2020 - Nachrichten am Morgen

Die Zahl der COVID19-Patienten im Land ist über das lange Wochenende auf 21 gestiegen. Bei den fünf neuen Fällen handelt es sich um Namibier, die aus Südafrika zurückgekehrt waren. Sie waren seit ihrer Rückkehr in Quarantäne und wurden nun in die Isolation überführt. Für Aufsehen sorgt ein Fall eines namibischen Lkw-Fahrers, der sich widerrechtlich aus der Quarantäne zeitweilig abgesetzt hatte. Er wurde von der Polizei festgenommen. - Gesundheitsminister Kalumbi Shangula wies in diesem Zusammenhang auf das Verbot des frühzeitigen Abbruchs der Quarantäne hin. Zudem sei es selbstverständlich nicht erlaubt sich mit außenstehenden Personen, aber auch anderen Personen in Quarantäne, zu treffen

Mehr als 330 Mitarbeiter des Trustco-Konzerns akzeptieren eine Entlassung und das damit verbundene Abfindungspaket. Dies teilte das Unternehmen mit. Zunächst hätten 177 Arbeiter dem Angebot zugestimmt. Weitere 155 hätten wenige Tage später ebenfalls ihre Entlassung akzeptiert, heißt es. Hintergrund der Massenentlassung ist die allgemeine Wirtschaftslage auch in Verbindung mit der Corona-Pandemie. Freistellungen aufgrund der Pandemie sind per Vorschrift des Arbeitsministeriums nur in einvernehmlich möglich. – Trustco hat im vergangenen Finanzjahr einen Gewinn von 725 Millionen Namibia Dollar eingefahren.

Erstmals ist ein namibischer Staatsbürger an den Folgen einer COVID19-Erkrankung gestorben. Dies bestätigte das Außenministerium. Es handelt sich um Abiud Vambetja Uazeua, der dauerhaft im Vereinigten Königreich gelebt hat. Seine Familie, die ebenfalls dort lebt, hatte den Vorfall nicht offiziell dem namibischen Hochkommissariat in London gemeldet. Dieses sei erst durch den Anruf eines namibischen Journalisten auf den Todesfall aufmerksam gemacht worden. Uaezua starb am 23. Mai. Er hinterlässt seine Ehefrau und acht Kinder.

Bei schweren Verkehrsunfällen am langen Wochenende sind mindestens sieben Personen ums Leben gekommen. Vier Menschen starben am Sonntag in der Region Oshikoto, wie die Polizei bestätigte. Unter den Opfern befinden sich auch drei Kinder. Ein Überholmanöver sei unfallursächlich gewesen. Eine weitere Person ist bei einem Unfall unweit von Tsintsabis verstorben. Das Fahrzeug überschlug sich ohne Einwirkung eines weiteren Fahrzeuges mehrfach. Zudem kamen zwei Frauen südlich von Otjiwarongo bei einem Verkehrsunfall ums Leben. Sie befanden sich mit sieben weiteren Personen auf der Ladefläche eines Bakkies, als dieser von der Fahrbahn abkam.

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