Dienstag 07. Juli 2020

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27. Februar 2018 - Nachrichten am Mittag

Trotz jährlicher Subventionen von mehreren hundert Millionen Namibia Dollar ist die Staatliche Fluggesellschaft Air Namibia dem Bankrott nahe. Wie die amtierende Geschäftsführerin Mandi Samson eingestand, bekomme man im Land praktisch keine Finanzierung mehr. Man müsse deshalb sich im Ausland nach Geldgebern umschauen, hieß es. Problematisch sei vor allem, dass Air Namibia seit Jahren keine Geschäftsberichte mehr vorgelegt habe. Unter anderem habe die Airline mindestens 250 Millionen Namibia Dollar Schulden bei der - ebenfalls staatlichen - Flughafengesellschaft NAC. Der neue Minister für Verkehr, John Mutorwa, hat die fehlenden Geschäftsberichte angemahnt. Bei einer Pleite würden 700 Arbeitsplätze wegfallen.

Die Neubesetzung zahlreicher Ministerposten in Südafrika hat bei Finanzanalysten weltweit für Erleichterung gesorgt. So wurde der Ende 2015 geschasste Finanzminister Nhlanhla Nene wieder in das Amt eingeführt. Der ehemalige, hoch angesehene, Finanzminister Pravin Gordhan besetzt nun die Position des Ministers für Staatsunternehmen. Damit versucht Südafrikas Staatspräsident Cyril Ramaphosa die Wirtschaft im Land zu stabilisieren und die hoch subventionierten Staatsunternehmen unter Kontrolle zu bekommen. Überrascht wurden Experten von Ramaphosas Entscheidung Finanzminister Malusi Gigaba nicht zu feuern, sondern lediglich ins Innenministerium zu versetzen. Er gilt als korrupt und wurde erst vor wenigen Tagen des Meineids für schuldig befunden.

In Syrien ist am Morgen eine mehrstündige Feuerpause für die belagerte Rebellenhochburg Ost-Ghuta in Kraft getreten. Die Zeit soll genutzt werden, um die Bevölkerung mit den wichtigsten Dingen zu versorgen, etwa mit Wasser und Medikamenten. Gleichzeitig können die Bewohner, die umkämpfte Region in dieser Zeit über Sicherheitskorridore verlassen. Ursprünglich wollten die Vereinten Nationen eine 30-tägige Waffenruhe durchsetzen, das hat Russland als wichtigster Verbündeter des Regimes in Damaskus aber verhindert.

Auch nach den Olympischen Winterspielen wollen Nord- und Südkorea ihre Annäherung fortsetzen. Beide Länder hätten sich darauf verständigt, die gemeinsamen Anstrengungen für die Verbesserung der zwischenstaatlichen Beziehungen und die Schaffung von Frieden fortzusetzen, erklärte das Vereinigungsministerium in Seoul. Nordkorea hatte die Olympischen Winterspiele in Südkorea bereits für eine Charmeoffensive genutzt.

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