Dienstag 07. Juli 2020

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28. Mai 2020 - Nachrichten am Nachmittag

Namibia geht in der Nacht von Montag auf Dienstag in Phase 3 des Ausnahmezustandes im Kampf gegen COVID19 über. Dies teilte Staatspräsident Hage Geingob mit. Diese Phase gilt zunächst für 28 Tage. Lediglich für das Stadtgebiet von Walvis Bay wird für zunächst eine Woche in Phase 1, einen kompletten Lockdown zurückgeführt. Dies sei aufgrund der Fälle 21 und 22 mit mehr als 100 lokalen Kontaktpersonen nötig. Zu den allgemeinen Lockerungen gehört der Verkauf von Alkohol zu beschränkten Zeiten und die Öffnung von Restaurants. Es gelten weiterhin Abstands- und Maskenpflicht. Öffentliche Treffen sind nun bis zu 50 Personen erlaubt.

Dem Umweltministerium und der Polizei ist ein schwerer Schlag gegen die Nashornwilderei gelungen. Laut Angaben des Ministeriums konnten sechs mutmaßliche Wilderer festgenommen werden. Zuvor waren auf einer Farm bei Gobabis zwei gewilderte Nashörner entdeckt worden. Eine erste Spur führte nach Otjiwarongo, wo bei einer Razzia zwei Hörner sichergestellt und zwei Personen verhaftet wurden. Unter ihnen soll sich ein Polizist befinden. Eine weitere Spur führte nach Windhoek. Dort wurden die weiteren beiden Hörner gefunden und vier Personen konnten festgenommen sowie Waffen konfisziert werden. Alle Personen müssen dem Haftrichter noch vorgeführt werden.

Die Oppositionsparteien lehnen den Haushaltsentwurf von Finanzminister Iipumbu Shiimi ab. Dies teilte verschiedene Parteienvertreter mit. So werde laut der SWANU der Kampf gegen COVID19 vorgeschoben, um einen aufgeblähten Schuldenhaushalt durchzubringen. Der Schuldenberg vergrößere sich, obwohl die Wirtschaft auch ohne die Pandemie bereits am Boden gelegen habe, heißt es. Laut der PDM sei der Haushalt eine Reaktion auf COVID19 und kein fortschrittlicher, finanziell machbarer Plan für die wirtschaftliche Zukunft des Landes. LPM-Präsident Bernardus Swartbooi sprach von einem „traurigen Tag für Namibia“. Shiimi mache den gleichen Fehler wie seine Vorgänger. Er verliere Wirtschaftsförderung aus den Augen und gebe Unmengen für Landreform und das Militär aus. Dabei sollten vor allem der Tourismus und die Landwirtschaft im Fokus stehen.

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