Sonntag 24. Juni 2018

28. November 2017 - Nachrichten am Abend

Ein auf Kaution freigelassener mutmaßliche Mörder ist zu seinem Gerichtstermin nicht aufgetaucht. Auch sein Pflichtverteidiger habe ihn telefonisch nicht erreichen können, wie Oberrichter Nate Ndauendapo mitteilte. Es wurde nun Haftbefehl gegen den 46-Jährigen erlassen. Sollte er nicht ordnungsgemäß zur nächste Anhörung am 12. Dezember erscheinen, würde die Kaution von lediglich 4000 Namibia Dollar einbehalten werden. Der Angeklagte soll ein Kind Mitte 2015 getötet haben, nachdem er herausfand, dass dieses nicht sein Sohn sei. Das Kind habe seit 2010 bei ihm gelebt.

Bei einem Raubüberfall auf einen Supermarkt in Walvis Bay wurden mehr als 70.000 Namibia Dollar erbeutet. Die Täter haben zwei Angestellte des Geschäftes am helllichten Tage mit Waffengewalt gezwungen das Geld herauszugeben. Ein Schuss sei abgefeuert worden, wie die Polizei mitteilte. Bisher wurde noch keine verdächtige Person festgenommen.

Kenias wiedergewählter Präsident Kenyatta hat heute den Eid für eine weitere fünfjährige Amtszeit abgelegt. Im Kasarani-Stadion von Nairobi schwor er vor 60.000 Menschen der Republik Kenia die Treue. Vor der Zeremonie ging die Polizei mit Schlagstöcken und Tränengas gegen Demonstranten vor.

In Berlin berät die deutsche Kanzlerin Merkel erneut mit Vertretern von Kommunen und Ländern über Maßnahmen für eine bessere Luft in Städten. Ziel ist es, die von Gerichten angedrohten Dieselfahrverbote zu verhindern. Der Bund hatte bereits bei einem ersten Treffen ein Mobilitätsfonds angekündigt, an dem sich die Autoindustrie beteiligen soll. Jetzt müsse das Geld aber auch fließen, fordert Gerd Landsberg vom Städte und Gemeindebund.

 

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