Dienstag 07. Juli 2020

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29. Mai 2020 - Nachrichten am Morgen

Walvis Bay ist bereits gestern mit Ankündigung durch Staatspräsident Hage Geingob in einen kompletten Lockdown gegangen. Dies bestätigte Justizminister Yvonne Dauseb gegenüber Hitradio Namibia. Die Maßnahmen würden ihren Sinn verfehlen, wenn man zunächst das Ende der Phase 2 in der Nacht von Montag auf Dienstag abwarten würde, heißt es. Die Phase 1 im Stadtgebiete von Walvis Bay gelte wie angekündigt zunächst sieben Tage und könne danach immer um weitere sieben Tage verlängert werden. Es gelten alle Regeln des ersten Lockdowns, das heißt ein Verlassen und Betreten der Stadt ist nur mit gutem Grund möglich. Nur essentielle Unternehmen dürfen arbeiten.

Der 63-jährige COVID19-Patient in Walvis Bay ist weiterhin in kritischem, aber stabilem Zustand. Dies teilte das Gesundheitsministerium mit. Zudem werde die Testkapazität für das Coronavirus beim Pathologischen Institut Namibias in den kommenden Tagen erneut deutlich erhöht. In Windhoek werden in Zukunft bis zu knapp 200 Tests am Tag labortechnisch untersucht. Hinzu kommen dann auch dezentrale Labore in Katima Mulilo, Keetmanshoop und Oshakati. An diesen drei Orten können dann fast 220 Tests am Tag analysiert werden. Damit könnte die bisherige Testzahl von etwa 3400 in den vergangenen zwei Monaten in Zukunft nahezu wöchentlich erreicht werden.

Die Eröffnung der Kindergärten am 22. Juni ist nur unter Berücksichtigung strengster Auflagen erlaubt. Dies teilte das Büro des Präsidenten gemeinsam mit dem zuständigen Ministerium mit. Demnach muss ein schriftliches Einverständnis aller Angestellten und Elternkinder zur Einhaltung vorliegen. Zudem sind nur Gruppen von maximal acht Kindern erlaubt, wobei ein Abstand von stets einem Meter eingehalten werden muss. Alle Gegenstände müssen ständig desinfiziert werden und es gilt eine Masken- und Handschuhvorgabe. Der Zutritt für fremde Personen, darunter auch Eltern, zum Kindergarten bleibt verboten.

Etwa zehn namibische Seeleute sind auf dem Kreuzfahrtschiff „Carnival Fascination“ praktisch gefangen. Das Schiff befindet sich dem Namibian nach seit Tagen wenige Seemeilen westlich von Walvis Bay. Dem Schiff sei es bisher nicht erlaubt gewesen einen namibischen Hafen anzulaufen. Problematisch sei die Anlandung von Einwohnern benachbarter Staaten, die dann in ihre Heimat verlegt werden müssten. Dies sei in der derzeitigen Phase des Ausnahmezustandes aufgrund der Grenzschließungen nicht möglich. Es bedarf zahlreiche politischer Entscheidung und bilateraler Gespräche um dies zu ermöglichen, heißt es. - Laut Schiffstrackingportalen hat sich das Schiff bis zum Abend dem Hafen bis auf etwa drei Kilometer genähert.

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