Montag 14. Oktober 2019

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3. Oktober 2019 - Nachrichten am Morgen

Der Staat hat seit Juni mehr als 130 Millionen Namibia Dollar für Dürrehilfen ausgegeben. Dies teilte Premierministerin Saara Kuugongelwa-Amadhila mit. Insgesamt hätten sich knapp 173.000 Haushalte für Hilfen registrieren lassen. Sie erhalten monatlich Nahrungsmittelpakete. Man sei zunächst von nur 42.000 bedürftigen Haushalten ausgegangen, für die 572 Millionen Dollar im Haushalt vorgesehen waren. Da nun deutlich mehr haushalte Hilfe benötigen wurde das Budget angehoben. Aufgrund der Konsolidierung des Staatshaushaltes aber nur um etwa 23 Millionen Dollar.

Die letzten der 855 namibischen Flüchtlinge in Botswana sind nach Namibia zurückgekehrt. Dies berichtet der Namibian in seiner heutigen Ausgabe. Mitte des Jahres hatte ein Gericht in Botswana den Namibiern den Flüchtlingsstatus aberkannt. Sie waren fortan illegale Immigranten. Insgesamt etwa 3000 Namibier waren nach den fehlgeschlagenen Sezessionsbestrebungen der damaligen Region Caprivi im August 1999 geflohen. Während offizielle Vertreter Namibias sie nun mit offenen Armen begrüßten, hätten die Flüchtlinge deutlich gemacht, dass sie weiter nach Unabhängigkeit der heutigen Region Sambesi streben wollen. – Die Flüchtlinge erhalten von den Vereinten Nationen eine Einmalzahlung sowie drei Monate Nahrungsmittel von der namibischen Regierung.

Es werde keine staatlichen Eingriffe in die Internetnutzung und die Sozialen Medien im Land geben. Dies stellte Informationsminister Stanley Simaata zum Auftakt des „Namibia Internet Governance Forums“ klar. Man werde aber im Rahmen der Gesetzte gegen illegale Machenschaften im Internet und speziell den Sozialen Medien vorgehen. Niemandem dürfe durch diese geschadet werden, betonte Simaata. Im Rahmen des aktuellen Treffens wolle man auch Lösungen zur Datensicherheit und Sicherheit staatlicher Einrichtung erarbeiten.

Die in einem Kiosk im Etosha-Nationalpark fotografierte Fleischknochen stammen nicht von einem gewilderten Tier. Dies haben die Ermittlungen des Unterkunftsbetreibers Namibia Wildlife Resorts ergeben, wie das Unternehmen mitteilte. Es habe sich um Fleisch für Anti-Wilderer-Einheiten im Etosha-Nationalpark gehandelt. Da der Kühlraum nicht genügend Kapazität hatte, wurde das Fleisch kurzfristig in den Kühlschränken des Ladens aufbewahrt. NWR bittet Reisende in Zukunft zunächst nachzufragen, ehe unbegründete Anschuldigungen und vermeintliche Wilderei-Fotos in Sozialen Medien verbreitet werden.

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