Montag 14. Oktober 2019

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4. Oktober 2019 - Nachrichten am Morgen

Die Anti-Korruptionskommission untersucht Anschuldigungen das vernetzte Personen in Namibia und Angola Fischfangrechte illegal weiterverkauft haben. Dies berichtet der Namibian. Demnach gehe es um Fangrechte im Wert von 150 Millionen Namibia Dollar, die die Regierung Namibias an Angola gespendet habe. Politiker, darunter vier ehemaligen Minister aus beiden Staaten, sollen gemeinsam mit anderen Personen die an Angola übertragenen Fischfangrechte zu Marktpreisen weiterverkauft haben. Die Gewinne von bis zu 500 Millionen Namibia Dollar sollen unter anderem auf Konten in Mauritius geflossen sein.

Das Obergericht hat die Zulassung von zwei bekannten Anwälten bis auf weiteres ausgesetzt. Einem Bericht des Namibian nach werden Vernon Lutibezi und Richard Mueller beschuldigt Geld von Treuhandkonten ihrer Klienten missbraucht zu haben. Das Gericht kam damit einem Antrag der Namibischen Anwaltskammer nach. Eine endgültige Entscheidung dazu steht noch aus. Mueller habe kurz vor der gerichtlichen Entscheidung angekündigt seine Zulassung zu beenden. Es soll um Summen von knapp 1,4 Millionen Namibia Dollar gehen.

Wie ein Großteil der Regional- und Lokalverwaltungen im Land hat auch die Region Erongo keinen lückenlosen Jahresabschluss vorgelegt. Dies teilte Generalbuchprüfer Julius Kandjeke mit. Die Informationen im Finanzbericht 2017/18 seien unvollständig, nicht immer nachvollziehbar und würden nicht die wahre Finanzsituation darlegen. Man habe sechs grobe Fehler gefunden, teilte Kandjeke gegenüber der Nationalversammlung mit. Es fehle an einem genauen Berichtswesen und knapp 18,5 Millionen Namibia Dollar seien nicht korrekt buchhalterisch erfasst worden. Zudem seien im Cashflowbericht mehr als 23,5 Millionen falsch verbucht worden.

In Outjo will die Stadtverwaltung nun massiv gegen illegale Trinkstuben, sogenannte Shebeens, vorgehen. Dies teilte Pressesprecher Bokkas Mazenge mit. Demnach habe man Anfang des Jahres mindestens 80 Shebeens ausfindig gemacht. Die Besitzer der Grundstücke erhalten nun Aufforderungen diese sofort zu schließen bzw. abzubrechen. Sämtliche dieser Shebeens wurden in reinen Wohngebieten errichtet. Vor Kurzem haben sich erneut zahlreiche Einwohner über den anhaltenden nächtlichen Lärm und die unsichere Situation aufgrund der Trinkstuben beschwert.

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