Dienstag 07. Juli 2020

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30. Juni 2020 - Nachrichten am Morgen

Gestern gab es 13 neue bestätige Fälle von COVID19 im Land. Erstmals seit Tagen wurden diese laut dem Gesundheitsministerium nicht nur aus der Region Erongo gemeldet. Dort seien diesmal acht Personen positiv getestet worden. Die Fälle 184 und 185 sind eine Mutter und ihr Kleinkind, die für eine Beerdigung aus Walvis Bay nach Maltahöhe gereist waren. Auch Fall 186 ist eine Person aus Walvis Bay, die in der Region Oshana positiv getestet wurde. Die folgenden Fälle 187 bis 191 sowie 193 bis 195 wurden in Walvis Bay gestet. Bei fast allen handelt es sich um Kontaktpersonen bestehender Fälle. Dies ist auch bei Fall 192 in Mariental der Fall. Fall 196 ist ein Namibier, der aus Sambia zurückkehrte und seitdem in Katima Mulilo in Quarantäne war. Sechs Personen seien symptomlos

Weiterhin liegt die Zahl der Verkehrsunfälle und Opfer in diesem Jahr deutlich unter dem Vorjahreswert. Dies geht aus der aktuellsten Statistik des Verkehrsunfallfonds MBA hervor. Der Rückgang sei auch dem verringerten Verkehrsaufkommen aufgrund der COVID19-Resitriktionen zu verdanken. Bisher gab es 2020 lediglich knapp 1250 Unfälle, etwa ein Drittel weniger als von Januar bis Ende Juni 2019. Etwas mehr als 2000 Personen, und damit etwa 30 Prozent weniger als im Vorjahr, wurden bei Verkehrsunfällen verletzt. 183 Menschen kamen bisher auf Namibias Straßen um Leben. Dies ist ebenfalls ein Rückgang von etwa einem Drittel.

In der vergangenen Woche wurden neun mutmaßliche Wilderer verhaftet. Laut der Wochenstatistik des Umweltministeriums werde diese in vier verschiedenen Fällen verdächtigt. Dabei wurde ein Namibier in Katima Mulilo mit fünf Elefantenstoßzähnen aufgegriffen. Vier andere hatten bei Oshikango ein Nashornhorn dabei. Vier Verdächtige in zwei weiteren Fällen sollen sich der Bestechung von Naturschutzbeamten und der Wilderei eines Schuppentiers verantwortlich gemacht haben. Wie erst jetzt bekannt wurde, wurde bereits Anfang Juni ein Mann wegen des Besitzes einer Schuppentierhaut zu einer Geldstrafe von 6000 Namibia Dollar oder zwei Jahren Haft verurteilt.

In Südafrika verschiebt sich der COVID19-Hotspot vom Westkap in die Provinz Gauteng. Laut dem Gesundheitsministerium sei die Zunahme der Neuerkrankungen rund um Johannesburg am höchsten. Bisher wurden knapp 140.000 Fälle bestätigt. Mehr als 2450 Menschen starben an oder mit dem Virus. In den letzten Tagen gab es immer deutlich über 5000 Neuansteckungen am Tag. Am stärksten nach Südafrika sind im südlichen Afrika Mosambik, Simbabwe und Eswatini betroffen. Diese Staaten haben aber bisher je weniger als 1000 Gesamtfälle registriert.

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