Freitag 15. Dezember 2017

4. August 2017 - Nachrichten am Mittag

Eine der chinesischen Verdächtigen im größten Betrugsskandal der namibischen Geschichte ist zu einem Gerichtstermin nicht erschienen. Wie die Informanté berichtet, wurde umgehend ein Haftbefehl erlassen. Der 36-Jährige Jinrong Huang hätte bereits am Dienstag eine Anhörung vor Gericht gehabt, hieß es. Den acht Verdächtigen wird Geldwäsche und Zollbetrug in Höhe von 3,5 Milliarden Namibia Dollar vorgeworfen. Einer der Personen soll zwischenzeitlich in China verstorben sein. Alle Verdächtigen sind gegen Kautionszahlung von bis zu einer Million Namibia Dollar auf freiem Fuß.

Im ostafrikanischen Ruanda hat die Präsidentschaftswahl begonnen. Die Wiederwahl des langjährigen Staatschefs Kagame gilt als sicher. Der 59-Jährige hatte sich 2015 in einem Referendum eine überwältigende Zustimmung für eine Verfassungsänderung geholt, die ihm eine dritte Amtszeit erlaubt. Als einzige Gegenkandidaten wurden der Grünen-Chef Frank Habineza und ein unabhängiger Kandidat zugelassen.

Bank Windhoek verteidigt die Weitergabe der sogenannten Stempelgebühren an seine Kunden. Diese Maßnahme wurde zum 1. Juli eingeführt, wie die Bank gestern erneut schriftlich bestätigte. Demnach habe man alle Kunden auf verschiedenen Wegen frühzeitig hierüber informiert. Die Abgabe betrage je nach Kontoart 10 bis 20 Cent pro Überweisung. Man folge damit dem „Industriestandard“, hieß es weiter. Andere kommerzielle Banken in Namibia haben die Gebühr bisher scheinbar jedoch nicht an ihre Kunden weitergegeben. Bank Windhoek sagte, dass man seit Jahren die gesetzliche Pflichtabgabe für die Kunden übernommen hatte. Rückfragen Seitens Hitradio Namibia bei der „Bankers Association of Namibia“ blieben bis Redaktionsschluss unbeantwortet.

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