Montag 18. Dezember 2017

4. Dezember 2017 - Nachrichten am Mittag

Namibia hat eines der tödlichsten Wochenenden im Straßenverkehr überhaupt erlebt. Angaben der Polizei nach starben mindestens 19 Menschen auf den Straßen des Landes. Alleine bei einem Frontalzusammenstoß auf der Nationalstraße zwischen Okahandja und Karibib kamen zehn Personen ums Leben. Alle Personen, darunter ein Baby, starben noch an der Unfallstelle am gestrigen Abend. Nur eine Person habe den Unfall mit leichten Verletzungen überlebt, hieß es. Erneut soll eines der Fahrzeuge an unübersichtlicher Stelle überholt haben. – Zuvor hatte die Polizei von mindestens neun weiteren Verkehrstoten in vier Unfällen gesprochen.

Trotz eines neuen Staatspräsidenten geht es politisch in Simbabwe schwierig weiter. Nur zwei Tage nach Bekanntgabe seines Kabinetts, hat Emmerson Mnangagwa zwei Minister wieder ausgetauscht. Nachdem es einen großen Aufschrei in der Bevölkerung gab, wurden die Posten im Bildungs- und Arbeitsministerium umgehend neu besetzt. Unter anderem wurde Lazarus Dokora als Bildungsminister abgesetzt. Er hatte bereits unter Mugabe gedient und war für eine sehr umstrittene Bildungsreform 2013 verantwortlich.

Im Zusammenhang mit dem Mord an der Enthüllungsjournalistin Galizia auf Malta hat die Polizei acht Verdächtige festgenommen. Alle Acht hätten die maltesische Staatsangehörigkeit, sagte Regierungschef Muscat. Die 53-jährige Galizia hatte u.a. zu Geldwäsche und Korruption in Malta recherchiert - und mehrere Affären aufgedeckt. Mitte Oktober explodiert eine Bombe, als sie mit dem Auto unterwegs war.

Die Streitkräfte der USA und Südkoreas haben ihr bislang größtes gemeinsames Militärmanöver gestartet. An der fünftägigen Übung, die vor allem in der Luft stattfindet, sind mehrere zehntausend Soldaten sowie über 230 Flugzeuge beteiligt. Nordkorea sprach von einer "offenen und umfassenden Provokation", die jederzeit zu einem Atomkrieg führen könne.

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