Montag 10. Dezember 2018

4. Dezember 2018 - Nachrichten am Abend

In Simbabwe haben die Ärzte an staatlichen Gesundheitseinrichtungen ihre Arbeit niedergelegt. Sie verlangen eine höhere Bezahlung und bessere Arbeitsbedingungen. Ihnen sei die Arbeit kaum noch möglich, da es seit Monaten praktisch keinerlei Medikamente mehr gäbe, wie Al-Jazeera berichtet. Seit Montag sind unter anderem fast alle Ärzte in den fünf größten Krankenhäusern des Landes im Ausstand. Man würde nur noch ernsthafte Notfälle behandeln, hieß es. Ein simbabwischer Staatsarzt verdient aktuell umgerechnet knapp 5500 Namibia Dollar pro Monat. Gleichzeitig habe die Inflation seit Oktober mindestens 300 Prozent betragen.

Am heutigen „Welt-Geparden-Tag“ gibt es auch kritische Stimmen. So haben Farmer aus der Region Otjozondjupa den stetigen Zuwachs an Geparden im Land kritisch angemahnt. Es würde vermehrt zur Tötung von Nutzvieh, vor allem Schafen und Ziegen führen, hieß es. So gäbe es alleine in der Region und der Region Otjozondjupa mehr als 1500 Geparde. In ganz Namibia soll es mehr als 3000 und somit über ein Drittel aller Geparde weltweit geben. Der Welt-Geparden-Tag in Namibia wurde erneut vom Cheetah Conservation Fund in Otjiwarongo organisiert.

Die Proteste der sogenannten "Gelbwesten" in Frankreich sind erfolgreich gewesen. Die Regierung in Paris hat mitgeteilt, die zum 1. Januar angekündigte Erhöhung der Ökosteuer auf Diesel und Benzin sowie die Anhebung der Strom- und Gaspreise vorerst auf Eis zu legen. Laut Premierminister Philippe wird die Ökosteuer zunächst für sechs Monate ausgesetzt, die Energiepreiserhöhung während der Wintermonate.


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