Dienstag 19. März 2019

4. Februar 2019 - Nachrichten am Morgen

Die Polizei hat in den vergangenen drei Jahren mehr als 20.000 Schusswaffen registriert. Das teilte Polizeisprecherin Kauna Shikwambi auf Nachfrage des Namibian mit. 2016 habe man über 7.000 Waffenscheine ausgestellt und 2017 und 2018 jeweils über 6.300. Der internationalen Organisation Small Arms Survey zufolge sind in Namibia 390.000 Schusswaffen im Umlauf, von denen wohl nur etwas mehr als die Hälfte registriert seien. Anlass der Frage des Namibian war der Mord an einer Mitarbeiterin des Gesundheitsministeriums in Windhoek durch zwei gezielte Schüsse aus seiner Handfeuerwaffe. Der mutmaßliche Mörder Simataa Simasiku erschien am Donnerstag vor Gericht. Sein Antrag auf Kaution wurde abgelehnt.

Namibia hat das wegen der Maul- und Klauen-Seuche verhängte Importverbot für Fleisch und Viehfutter aus Südafrika gelockert. Das habe das Landwirtschaftsministerium am Freitag mitgeteilt, berichtet die Allgemeine Zeitung. Frisches und gefrorenes Schweinefleisch dürfe wiedereingeführt werden. Dasselbe gelte für Viehfutter. Voraussetzung sei, dass die Produkte nicht aus den Provinzen Limpopo, Mpumalanga oder KwaZulu-Natal stammen und das südafrikanische Behörden den jeweiligen Hersteller als biologisch sicher eingestuft hätten.

Die Einwohner von Lüderitz fordern einen Stopp des umstrittenen Umschlags von Mangan-Erz, bis die vorgeschriebene Studie zur Umweltverträglichkeit vorliegt. Sie hätten sich sowohl an das Umweltministerium als auch den den Ombudsmann gewandt, berichtet die Allgemeine Zeitung. Auch müsse das widerrechtliche Abladen des Erzes von der Polizei untersucht werden. Zwei Unternehmen aus Südafrika wollen je 30.000 Tonnen Mangan-Erz im Monat über Lüderitz verschiffen. Eines davon hatte Anfang Januar ohne Genehmigung mit dem Abladen am Ortsrand begonnen.

Mitarbeiter der Stadt Swakopmund sollen eine Gehaltserhöhung erhalten. Darauf hätten sich Stadtverwaltung und die Gewerkschaft NAPWU geeinigt, meldet die Presseagentur NAMPA. Für drei Kategorien an Mitarbeitern seien sieben Prozent und für zwei Kategorien vier Prozent mehr Gehalt vorgesehen. NAMPA zufolge gilt die Erhöhung rückwirkend für das Finanzjahr 2018/19. Das zuständige Ministerium müsse der Vereinbarung allerdings noch zustimmen.

Venezuelas Präsident Maduro hat die Forderung Deutschlands und anderer EU-Staaten nach Neuwahlen zurückgewiesen. Ihn interessiere nicht, was Europa sage, so Maduro in einem Fernsehinterview. Die nächste Präsidentenwahl in Venezuela finde in fünf Jahren statt. Zugleich warnte Maduro vor einem Bürgerkrieg: immer mehr Menschen würden sich Waffen zulegen, um die Regierung zu verteidigen, sagte er.


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