Freitag 21. September 2018

4. Juli 2018 - Nachrichten am Mittag

Die unabhängige panafrikanische Umfrageinitiative AfroBarometer hat eine Erhebung in Namibia zur Lage der Nation durchgeführt. Den Ergebnisse nach sehen fast zwei Drittel der Befragten die Arbeitslosigkeit, knapp ein Drittel die Armut als größtes nationales Problem. Fast die Hälfte habe mindestens einmal im vergangenen Jahr keine Nahrungsmittel gehabt, mehr als zwei Drittel mindestens einmal kein Einkommen. Die Regierung tue zur Bekämpfung der Armut und Arbeitslosigkeit zu wenig. Dieser Meinung zeigten sich bis zu 75 Prozent der Befragten. Bewohner der Region Hardap haben sich in öffentlichen Anhörungen sehr negativ über die Landreform geäußert. So sei das Verfahren wenig nachvollziehbar bzw. unfair. Es sei für arme Namibier kaum möglich die Anforderungen zu erfüllen, hieß es weiter. Vor allem sei es für ungebildete arme Menschen kaum möglich die nötigen Bildungsnachweise zu erbringen. Die landesweiten Anhörungen wurden von Ombudsmann John Walters initiiert.

Bei den gewalttätigen Auseinandersetzungen in Nicaragua sind bereits mehr als 300 Menschen getötet worden. Das haben Menschenrechtler mitgeteilt. In dem mittelamerikanischen Land gibt es seit Mitte April Krawalle. Die Menschen protestieren gegen Präsident Ortega - sie fordern seinen Rücktritt.

US-Präsident Trump hat dem Motorradbauer Harley-Davidson erneut kritisiert. Hintergrund ist die Entscheidung des Unternehmens wegen der EU-Zölle Teile seiner US-Produktion ins Ausland verlagern zu wollen. Trump schrieb auf Twitter, seine Regierung arbeite mit anderen Motorradbauern zusammen, die in die USA ziehen wollen.


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