Montag 10. Dezember 2018

4. Oktober 2018 - Nachrichten am Mittag

Der Menschenhandel sei ein großes Übel, national wie auch international. Dies sagte der namibische Menschenrechtler Phil Ya Nangoloh bei einer gerichtlichen Zeugenaussage zu einem Fall von Menschenhandel. Er unterstrich, dass Menschenhandel eines der schlimmsten Verbrechen sei und deshalb niemals einem Verdächtigen die Freilassung auf Kaution ermöglich werde solle. Vor dem Magistratsgericht in Oshakati sagte Ya Nangoloh, dasss man internationale Gesetze beachten müssen, die zwar vom Unschuldsgrundsatz ausgehen, im Fall von Menschenhandel eine Freilassung auf Kaution ausschließen würden. Die beiden Verdächtigen im Alter von 18 und 32 Jahre sollen vergangenen Monat ein 14-jähriges Mädchen entführt haben.

Mitarbeiter von Air Namibia wollen am Mittag eine friedliche Demonstration vor dem Hauptsitz der staatlichen Fluggesellschaft durchführen. Dies teilte der Pressesprecher der Airline mit. Demnach handele es sich um einen angemeldete Demonstration durch die „Namibia Cabin Crew Union“. Air Namibia unterstrich in diesem Zusammenhang, dass man mit allen Mitarbeitervertretungen, d.h. auch der „Namibia Allied and Transport Union“ und der „Namibia Airline Pilot Association“ in Verhandlungen sei. Man erwarte die Übergabe einer Petition an die Geschäftsführung, wobei es dabei um interne Problemstellungen gehe. Es handele sich ausdrücklich nicht um einen Streik.

Nach dem Erdbeben und dem Tsunami in Indonesien ist die Zahl der Toten auf über 1.400 gestiegen. Um den Ausbruch von Seuchen zu verhindern, werden inzwischen Massengräber angelegt. Probleme bereiten den Hilfskräften auch kaputte Straßen und fehlende Stromversorgung. Viele Verletzte könnten nur notdürftig versorgt werden. Unterdessen geht die Polizei auf Sulawesi gegen Plünderer vor - über 90 Menschen wurden bereits festgenommen.- sie hatten unter anderem Motoröl, Reifen und landwirtschaftliche Geräte gestohlen.

Nach dem neuen Hacker-Großangriff auf Facebook ermittelt jetzt die irische Datenschutzbehörde gegen den Internetkonzern. Es geht um die Frage, ob es Versäumnisse beim Schutz der Kundendaten gab - Facebook droht bei Verstößen eine Geldstrafe von weit über eine Milliarde Euro. Von der Attacke waren bis zu 50 Millionen Nutzerkonten betroffen.


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