Dienstag 11. August 2020

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5. April 2018 - Nachrichten am Morgen

Namibia hat mit China kein Milliarden-Darlehen für den Ausbau des Internationalen Flughafens bei Windhoek vereinbart. Das habe Finanzminister Calle Schlettwein gestern in einer Mitteilung betont, berichtet die Allgemeine Zeitung. Er wies einen Bericht des Namibian zurück, in dem von der Unterzeichnung einer Vereinbarung mit der chinesischen Exim Bank die Rede war. Man habe lediglich über ein Grundsatzabkommen gesprochen, so Schlettwein. Präsident Hage Geingob hatte eine Woche lang China besucht und war von 70 Unternehmens-Vertretern begleitet worden - darunter die Führung der Namibia Airports Company, die laut Regierung für die Finanzierung von Flughafen-Projekten werben sollten. Außenministerin Netumbo Nandi-Ndaitwah will laut AZ heute über die China-Reise informieren.

Auf einer Farm bei Steinhausen in der Region Omaheke ist der Versuch verhindert worden, Nashörner zu wildern. Wie das Wochenblatt Informanté berichtet, wurden am Ostersonntag auf der Farm von Holger Witsack zwei mutmaßliche Wilderer gefasst. Man habe bei ihnen ein Gewehr mit Schalldämpfer gefunden. Im Verhör hätten die Männer gestanden, dass sie auf einer nahegelegenen Jagdfarm einen Farmarbeiter treffen wollten, der ihnen bei der Jagd auf die dortigen Nashörner helfen sollte. Laut Informanté wurde auch der Arbeiter festgenommen. Die beiden mutmaßlichen Wilderer sind wegen illegalen Besitzes einer Waffe und von Munition sowie wegen widerrechtlichen Betretens einer Farm angeklagt worden.

Der japanische Fischtrawler, der an der Skelettküste zwischen Henties Bay und Terrace Bay gestrandet ist, muss wohl abgeschrieben werden. Laut Allgemeiner Zeitung scheiterten mehrere Versuche, ihn durch einen Schlepper vom Riff zu ziehen. Der Strom auf dem Schiff sei ausgefallen, nachdem der Maschinenraum voll Wasser gelaufen war. Man habe die restlichen Crew-Mitglieder per Hubschrauber an Land gebracht. Was mit dem Schiff nun passiert, ist laut AZ-Bericht noch unklar. Die Hälfte der Dieseltanks soll leckgeschlagen sein. Zuvor hatte es geheißen, man habe die Lecks abgedichtet und es sei nur wenig Diesel ausgetreten. Der Thunfisch-Trawler Fukuseki Maru war vor zwei Wochen nahe Meile 108 rund 1,5 Kilometer vom Strand entfernt auf ein Riff aufgelaufen.

Namibia nimmt teil an der Trauer um die verstorbene südafrikanische Freiheitskämpferin Winnie Madikizela-Mandela. Das habe Präsident Hage Geingob in einer gestern herausgegebenen Erklärung betont. Er würdigte Winnie Mandela als standhafte Kämpferin gegen die Apartheid. Die Mutter der Nation Südafrikas habe ihn als Sohn bezeichnet, so Geingob. Winnie Mandela war am Ostermontag im Alter von 81 Jahren nach langer Krankheit in einem Krankenhaus in Johannesburg gestorben. Ihr Staatsbegräbnis ist für Samstag in einer Woche angesetzt.

In Sierra Leone hat der Oppositionskandidat Bio die Präsidentschaftswahl gewonnen. Nach Angaben der Wahlkommission bekam er knapp 52 Prozent der Stimmen. Der Kandidat der Regierungspartei - Kamara - erreichte nur gut 48 Prozent. Seine Anhänger hatten vor der Bekanntgabe des Endergebnisses in der Hauptstadt Freetown demonstriert und Plakate von Bio abgerissen. Der Ex-Juntachef Bio feierte mit Kollegen seiner neuen Partei SLPP den Wahlsieg.

Brasiliens Ex-Präsident Lula da Silva kann seine Hoffnungen auf eine neue Amtszeit begraben - er muss ins Gefängnis. Das hat das Oberste Gericht des südamerikanischen Landes entschieden. Die Richter lehnten einen Antrag Lulas ab, mit dem er einen Aufschub seiner zwölfjährigen Haftstrafe wegen Korruption erwirken wollte. Der 72-Jährige weist die Vorwürfe zurück und wertet das Verfahren als Versuch, seine diesjährige Präsidentschaftskandidatur zu verhindern.

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