Dienstag 13. November 2018

5. Juni 2018 - Nachrichten am Morgen

In Windhoek haben am Wochenende wieder Kriminelle zugeschlagen. Die Polizei suche nach zwei maskierten und bewaffneten Männern, die am Samstagabend im Wohnviertel Olympia in ein Haus eingebrochen und die Eigentümer schwer verletzt haben, meldet die Presseagentur NAMPA. Der Zustand der 55-jährigen Frau sei stabil, während ihr 56-jähriger Mann noch um sein Leben ringe. Was die Männer erbeutet haben, war noch nicht bekannt. In Klein Windhoek wurden am Sonntagvormittag zwei Touristen aus der Schweiz von einem Mann mit vorgehaltenem Messer beraubt. Der Täter nahm ihnen zwei Rucksäcke mit Smartphone, Kameras und Kleidung ab und fuhr mit ihrem Wagen davon. Der Wagen wurde in Katutura gefunden. In Brakwater haben fünf bewaffnete Männer Samstagnacht auf einem Firmengelände einen Wachmann überwältigt und zwölf Solar-Panele aus einem Container gestohlen.

Der Stromausfall gestern Mittag in Windhoek hat auf den Straßen ein Chaos verursacht. Wie Namibian und Allgemeine Zeitung berichten, bildeten sich im Stoßverkehr der Mittagspause aufgrund ausgefallener Ampeln an viel befahrenen Kreuzungen lange Autoschlangen. Dem Stromversorger NamPower zufolge war die Stromversorgung um 12.56 ausgefallen und um 14.14 Uhr wiederhergestellt worden. Ursache war ein gerissener Stromleiter bei der Umspannstation Hoffnung östlich von Windhoek. Laut Stadtverwaltung gab es in der Gegend einen Veldbrand. Es wird vermutet, dass er durch den gerissenen Stromleiter ausgelöst worden war.

Die Löwen, die im Erongo-Gebirge ausgesetzt worden waren, sorgen für wilde Spekulationen. Wie die Allgemeine Zeitung berichtet, fehlt von ihnen seit Monaten jede Spur. Das Umweltministerium teilte auf Nachfrage mit, dass man nach den Löwen gesucht, sie aber nicht gefunden habe. Auch Farmer, die man um Benachrichtigung gebeten habe, sobald sie Spuren sichten, hätten sich bisher nicht gemeldet. Der Erongo Mountain Rhino Sanctuary Trust wies auf das 180.000 Hektar große Gebiet hin, das den Löwen genügend Wild als Nahrung biete und zum Teil unzugänglich sei. Spekulationen, die Löwen seien von privater Seite eingefangen oder von Trophäenjägern erlegt worden, wurden zurückgewiesen. Im November waren fünf Problem-Löwen im Torra-Hegegebiet gefangen worden. Vier wurden im Erongo ausgesetzt, einer starb wohl aufgrund des Stresszustandes während des Transportes.

Der Schlachthof in Outapi im Norden Namibias wird ab sofort von Veteranen des Befreiungskampfes geführt. Laut Presseagentur NAMPA wurde er gestern von Landwirtschaftsminister Alpheus !Naruseb offiziell an die Namibia National Liberation Veteran's Association NNLVA übergeben. Die Vereinigung betreibt den Schlachthof in Partnerschaft mit dem Eigentümer der Firma African Meat Supplies in Oshakati, Ettiene Scholtz. Die Regierung hatte 25 Millionen Namibia Dollar an Steuergeldern in die Modernisierung des Betriebes investiert. Zuvor war er von der Namibia Development Corporation (NDC) geführt worden.

Israels Ministerpräsident Netanjahu setzt heute seine Europareise fort: In Frankreich will er bei Staatschef Macron für eine härtere Gangart gegenüber dem Iran werben. Die Regierung in Paris setzt aber ebenso wie Deutschland auf einen Erhalt des Atomabkommens mit dem Iran.

Ein im Niger entführter deutscher Entwicklungshelfer ist offenbar am Leben. Das hat der Präsident des Landes mitgeteilt. Von dem vor knapp zwei Monaten an der Grenze zu Mali gekidnappten Mann gebe es ein Lebenszeichen. Es soll weiter mit Verhandlungen versucht werden, den Deutschen frei zu bekommen.


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