Dienstag 11. August 2020

Music low res4 300ppx

 

6. April 2018 - Nachrichten am Mittag

Namibia wird von China nicht neu Kolonisiert – so die Aussage von Finanzminister Calle Schlettwein. Alle Übereinkommen zwischen Namibia und China werden auf einer sogenannten „Win Win“-Basis abgeschlossen. Bei einer Pressekonferenz betonte Schlettwein das China sich Namibia nicht aufdränge. Alle übereinkommen werden Rechts mäßig und zum Vorteil beiden Ländern ausgehandelt. Anders als bei der Welt Bank oder beim Internationalen Währungsfonds IWF, diktiert China nicht wofür Gelder verwendet werden dürfen. Schlettwein reagierte auf Äußerungen des ehemaligen US Außenminister Rex Tillerson. „Länder in Afrika sollten keine Gelder von China annehmen, so würden diese ihre Souveränität verlieren“ so Tillerson.

Das Bildungsministerium Namibias hat gestern im Süden des Landes ein neues Lehrzentrum eingeweiht. Dieses neue Zentrum in Karasburg, steht für alle Altersgruppen zur Verfügung. Laut Vizeminister Anna Nghipondoka können etwa 99,1 Prozent der Einwohner der Region Karas lesen und schreiben – 0.9 Prozent gelten als Analphabet. Das neue Zentrum besteht unteranderem aus einem Computerraum mit Internetanschluss, Konferenzsaal und Informationsstelle für Lehrer. Dieses Zentrum soll als Anlaufstelle dienen für Alt und Jung um sich weiter zu Bilden. So eine Investition in die Gemeinschaft dient alle – so die Vizeministerin. Weiterhin rief Sie Einwohner dazu auf das Zentrum gegen Vandalismus und Kriminalität zu schützen.

Nach knapp zwei Wochen darf der katalanische Ex-Regionalpräsident Puigdemont das Gefängnis in Neumünster verlassen. Zuvor muss die Kaution in Höhe von 75.000 Euro bei der Generalstaatsanwaltschaft hinterlegt werden. Sobald er raus ist, darf er Deutschland vorerst nicht verlassen und muss sich regelmäßig bei den Behörden melden. Gestern Abend hatte das schleswig-holsteinische Oberlandesgericht zwar grundsätzlich die Auslieferung Puigdemonts an Spanien gebilligt - allerdings nur wegen Untreue, nicht wegen Rebellion.

Zum Auftakt einer internationalen Hilfskonferenz für den Libanon hat Frankreich 550 Millionen Euro für das Land zugesagt. Sie sollen in Form von zinsvergünstigten Krediten und Spenden fließen, hieß es aus Paris wo der Gipfel stattfindet. Kürzlich hatte Paris bereits Militärhilfe in Höhe von 14 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Auf der Konferenz spricht neben dem französischen Präsidenten Macron auch der libanesische Ministerpräsident Hariri. Insgesamt beteiligen sich rund 40 Länder.

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.