Samstag 22. Februar 2020

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7. Februar 2020 - Nachrichten am Morgen

Oppositionspolitiker Bernardus Swartbooi vom LPM sieht die Unabhängigkeit des Obersten Gerichtshofs nicht mehr gegeben. Das habe das Urteil und die Ablehnung des Antrags der Annullierung der Präsidentschaftswahl von November gezeigt. Es könne nicht sein, dass die Wahl nicht wiederholt würde, gleichzeitig aber das Gericht anerkenne, dass der Einsatz der elektronischen Wahlgeräte ohne Verifizierungsausdruck verfassungswidrig sei. Rechtsexperten sehen das Urteil hingegen als absolut ok und es sei ein klares Zeichen an die Opposition, dass sie in einem großen Maße Recht habe.

Die zwei des Mordes beschuldigten Windhoeker Marcel Groenewald und Paul Loots bleiben vorerst in Untersuchungshaft. Das Magistratsgericht lehnte eine Freilassung auf Kaution ab. Dies sei aufgrund der Schwere der Beschuldigungen und dem öffentlichen Interesse nicht zu rechtfertigen. Den beiden erst 19 und 23 Jahre alten Männern wird die Ermordung eines 45-Jährigen am Samstagabend zur Last gelegt. Sie sollen ihr Opfer in Suiderhof mit zig Messerstichen getötet haben. Der Anwalt von Loots wolle vor einem formellen Kautionsantrag zunächst Überwachungsaufnahmen sichten, die seinen Mandaten entlasten sollen.

Die Zahl der Wildpferde im Süden des Landes wächst seit Jahren erstmals wieder an. Laut dem Umweltministerium gibt es derzeit 86 Pferde, darunter 15 Fohlen. Im vergangenen Jahr war der Tiefststand mit 73 Tieren erreicht, während die Population vor sieben Jahren noch fast 300 Tiere stark war. Im Rahmen des Ende 2019 vorgestellten Management-Plans zu den Namib-Wildpferden erwartet das Ministerium einen weiteren deutlichen Populationsanstieg. Neben der Dürre hatten vor allem die Zunahme von Hyänen rund um Garub für ein Einbrechen des Bestandes gesorgt.

Die Insolvenzverwaltung von South Africa Airways hat ab Ende Februar massive strukturelle Änderungen beschlossen. So werden zahlreiche nationale und internationale Strecken ersatzlos gestrichen. So wird unter anderem nicht mehr nach und von München, Abidjan, Entebbe, Hong Kong, Luanda und Sao Paulo geflogen. Im Inland gibt es ab dem 29. Februar keine Verbindungen von Johannesburg mehr nach Durban, East London und Port Elizabeth. Die Billigtochter Mango bietet die Routen aber weiterhin an. Ebenfalls wird auch weiterhin uneingeschränkt nach Windhoek geflogen, so SAA.

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