Montag 18. März 2019

7. Januar 2019 - Nachrichten am Morgen

Die Vermarktung genmanipulierter Lebensmittel in Namibia stößt bei Verbrauchern auf heftigen Widerstand. Laut Allgemeiner Zeitung haben die Firmen Bokomo und NamibMills kurz vor Jahreswechsel per Zeitungsanzeigen darüber informiert, dass sie so genannte GMO-Erzeugnisse im Programm haben. Daraufhin sei im Internet eine Petition gestartet worden, in der ein Verbot gefordert werde und die bereits von mehr als 10.000 Personen unterstützt werde. Bokomo wies die Bedenken auf Anfrage der AZ zurück. So seien im südlichen Afrika bereits seit Jahren GMO-Produkte auf dem Markt. Neue Vorschriften in Namibia, die im Februar in Kraft treten, regeln die Kennzeichnung. Dazu gehöre auch die Auflage für Hersteller, die Vermarktung von GMO-Produkten per Anzeige bekannt zu machen.

Die Operation Hornkranz von Polizei und Armee gegen die Kriminalität ist in der Region Erongo bereits vor Abschluss ein voller Erfolg. Man habe bei Razzien in Bars rund 200 Schusswaffen, Pangas, Messer und andere Waffen beschlagnahmt, teilte der Polizeichef der Region, Andreas Nelumbu laut Allgemeiner Zeitung auf einer Pressekonferenz am Freitag in Walvis Bay mit. Insgesamt sei die Urlaubssaison eher still gewesen. Nelumbu zufolge gab es in der Region 181 Autounfälle mit fünf Toten und 28 Verletzten sowie 51 Fälle von Alkohol am Steuer. Die Operation Hornkranz wurde offiziell am Wochenende vor Weihnachten gestartet und läuft am kommenden Wochenende aus.

Auf der Fernstraße B1 südlich von Otjiwarongo ist ein Busunfall glimpflich verlaufen. Laut Presseagentur NAMPA fuhr ein Bus am Freitagabend gegen 20.30 Uhr etwa 25 Kilometer südlich von Otjiwarongo auf einen Bakkie auf, der auf der Straße stand. Alle 52 Insassen seien unverletzt geblieben. Der Bakkie wurde dabei auf die Gegenfahrbahn geschoben und kollidierte mit einem Personenwagen. Ein neunjähriger Junge wurde mit schweren Verletzungen nach Windhoek ins Krankenhaus gebracht. Vier Insassen kamen mit dem Schrecken davon. Im Bakkie saß niemand. Die Polizei fahndet nach den Insassen.

Auf der Fernstraße zwischen Otjiwarongo und Okahandja hat die Polizei einen mutmaßlichen Wilderer verhaftet. Wie die Presseagentur NAMPA meldet, stoppte eine Patrouille einen Personenwagen, in dem sich drei Männer befanden. Zwei flohen, einer wurde gefasst. In dem Wagen fand die Polizei die Schlachtkörper von zwei Gemsböcken und einem Warzenschwein. Der 29-jährige Verdächtige erscheint heute im Magistratsgericht Otjiwarongo.

Im Jemen ist der mutmaßliche Al-Kaida-Terrorist Badawi getötet worden. Das hat Präsident Trump getwittert. Badawi ist demnach bei einem Luftangriff ums Leben gekommen. Er wird für den Anschlag auf das Kriegsschiff USS Cole vor über 18 Jahren verantwortlich gemacht. Dabei waren 17 amerikanische Soldaten getötet worden.

Nach der Ankündigung von US-Präsident Trump zum Abzug aller US-Soldaten aus Syrien hat sein Nationaler Sicherheitsberater Bolton Bedingungen genannt. Bei einem Abzug müsse sichergestellt sein, dass die IS-Terrormiliz besiegt und nicht in der Lage sei, wiederzuerstarken. Außerdem müsse die Sicherheit der US-Verbündeten in der Region garantiert sein. Die USA unterstützen in Syrien unter anderem kurdische Milizen, die von der Türkei wegen ihrer engen Verbindungen zur Arbeiterpartei Kurdistans als Terrororganisation eingestuft werden.


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