Samstag 18. Januar 2020

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7. Januar 2020 - Nachrichten am Morgen

Namibia will Gastgeber des Welttags der Pressefreiheit 2021 sein. Eine dementsprechende Bewerbung habe das Innenministerium den Vereinten Nationen überreicht. Die internationale Veranstaltung würde dann mit der 30-Jahres-Feier der sogenannten Windhoek-Deklaration zusammenfallen. Dies ist das wichtigste internationale Abkommen zur Pressefreiheit. Namibia als seit Jahren freiestes Land für die Presse in Afrika und führend in der Welt, sei ein hervorragender Gastgeber des Internationalen Tag der Pressefreiheit am 3. Mai, heißt es in einer ersten Reaktion der UNESCO.

Mobilfunkbetreiber MTC hat einen neuen Vorstand eingesetzt, der den Ergebnissen eines langwierigen Auswahlprozesses widerspricht. Dies berichtet der Namibian. Bis zu drei Millionen Namibia Dollar habe der Auswahlprozess durch eine private Agentur gekostet. Es wurden dennoch nur einige Positionen neu besetzt und diese durch Personen die nicht unter den besten 10 gewesen seien. Leon Jooste, Minister für Staatsunternehmen, bestätigte dies. Das Kabinett habe aufgrund der Geschlechterausgewogenheit eine eigene Entscheidung getroffen. Er halte diesen Weg aber für fragwürdig.

Eine Entscheidung über die Zukunft der staatlichen Fluggesellschaft Air Namibia werde bis Ende März fallen. Dies betonte der zuständige Minister für Staatsunternehmen Leon Jooste. Man habe mit einer weiteren Staatsgarantie kurz vor Weihnachten das Überleben Air Namibias bis Ende des ersten Quartals 2020 gesichert, heißt es weiter. Air Namibia habe den Kredit dank der Garantie bei einer namibischen Bank aufnehmen können. Für den wirtschaftlich sinnvollen Weiterbetrieb der Airline sind laut Jooste 4,3 bis 5 Milliarden Namibia notwendig.

Zwei Personen wurden in Besitzes von einem Leopardenfell und zwei Krokodilhäuten verhaftet. Dies bestätigte nun die Polizei in der Region Kavango-West. Der Wert der bereits am Freitag beschlagnahmten Produkte werde auf 240.000 Namibia Dollar geschätzt. Die beiden Verdächtigen im Alter von 30 und 53 Jahren wurden gestern dem Haftrichter vorgeführt und bleiben vorerst in Haft. Leoparden und Krokodile gelten als streng geschützt.

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