Montag 24. Juni 2019

7. Juni 2019 - Nachrichten am Mittag

Kavango-West ist weiterhin eine benachteiligte Region im Land. Dies sagte Regionalgouverneurin Sirkka Ausiku in ihrer “Rede zur Lage der Region“. Demnach habe es seit der Aufspaltung der Kavango-Region in Ost und West 2013 nur wenig wirtschaftliche Entwicklungen gegeben. Weiterhin sei die Regionalhauptstadt Nkurenkuru mit weniger als 1000 Einwohnern die kleinste Stadt in Namibia. Die Arbeitslosigkeit sei zwar in den letzten Jahren auf nun 33 Prozent leicht rückläufig gewesen. Große Entwicklungen habe es aber nicht gegeben. So sei die Armutsrate hoch und die Infrastruktur wenig entwickelt. Es gäbe lediglich 26 Gesundheitseinrichtungen für die knapp 90.000 Einwohner. Nur etwa drei Viertel der Lehrerpositionen seien besetzt. Fast ein Drittel aller Schulen müsse ohne Strom auskommen.

Cannabis-Farmer im Königreich Eswatini stehen vor dem möglichen Ruin. Grund ist ein neuer Gesetzesvorschlag im Hauptabnehmerland Südafrika, der dort den Anbau von Cannabis für den Privatgebrauch legalisieren soll. Das Verfassungsgericht Südafrikas hatte den Konsum und Anbau für Privatnutzer bereits im vergangenen Jahr erlaubt. Obwohl der Cannabis-Anbau im ehemaligen Königreich Swasiland illegal ist, gilt die Droge als Hauptexportgut des Landes. Experten gehen von einem Wirtschaftsumfang des Cannabisanbaus in Eswatini von umgerechnet bis zu 20 Milliarden Namibia Dollar aus.


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