Dienstag 13. November 2018

7. November 2018 - Nachrichten am Abend

Selbstverständlich dürfen auch Abgeordnete der SWAPO in der Nationalversammlung ihre persönliche Meinung kundtun. Dies stellte Parlamentssprecher Peter Katjavivi klar. Zuvor hatte Staatspräsident Hage Geingob einige SWAPO-Mitglieder in die Schranken gewiesen. Sie sollten sich darauf besinnen für welche Partei sie ins Parlament eingezogen seien. Deshalb seien Kommentare gegen die Regierung oder einzelne Mitglieder fehl am Platz, sagte Geingob. Katjavivi machte deutlich, dass es keinerlei Einschränkungen bei der Rede- und Meinungsfreiheit im Unterhaus gäbe. Dennoch appellierte er an Kritiker Themen die parteiintern angesprochen werden können auch dort zu behandeln.

Die öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt NBC zeigt sich überrascht vom erschütternden Bericht des Generalbuchprüfers, der vergangene Woche der Nationalversammlung vorgelegt wurde. Demnach stimmen bei der NBC die finanziellen Zahlen in keinem Bereich. Laut NBC habe man zuletzt im April den Hinweis bekommen, dass eine sogenannte „Qualified Audit Opinion“ vergeben würde, d. h. die zweitbeste Stufe. Man wolle nun herausfinden was den Eindruck des Generalbuchprüfers so massiv verändert habe, hieß es. Zudem stellte man die Frage warum der Bericht nicht zuvor mit dem NBC besprochen wurde.

Zwei Tage nach dem Einsturz von drei baufälligen Wohnhäusern im südfranzösischen Marseille ist die Zahl der Toten auf sechs gestiegen. Die Rettungskräfte bargen heute zwei weitere Leichen aus den Trümmern. Anwohner kritisierten jetzt die Stadtverwaltung - sie habe vom schlechten Zustand der Häuser gewusst. Die Bergungsarbeiten wurden durch anhaltenden Regen erschwert. Hoffnung, Überlebende zu finden, gibt es kaum noch.


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