Dienstag 13. November 2018

8. November 2018 - Nachrichten am Morgen

Sorgen über eine Herabstufung des Internationalen Flughafens Hosea Kutako durch die Internationale Zivilluftfahrt-Organisation ICAO sind unbegründet. Das habe der neue Vorstandschef der Namibia Airports Company NAC, Leake Hangala, gestern auf einer Pressekonferenz erklärt, berichtet die Allgemeine Zeitung. Der Flughafen sei für die anstehenden Inspektionen der ICAO gerüstet. In diesem Monat finde eine Überprüfung auf neue Vorgaben statt, während ein so genannter Safety Audit erst Anfang 2020 anstehe. Hangala zufolge soll der Flughafen von März bis Oktober für 245 Millionen Namibia Dollar ausgebaut werden. Die Regierung habe das Projekt vom vorgeschriebenen Verfahren der Auftragsvergabe befreit, um die Fertigstellung zu beschleunigen.

Bei einem Horror-Unfall auf der Fernstraße B1 nördlich von Otjiwarongo haben sieben Menschen ihr Leben verloren. Etwa 15 Kilometer außerhalb des Ortes sei gegen 13.30 Uhr ein Minibus mit 17 Insassen mit einem entgegenkommenden Bakkie kollidiert, meldet die Presseagentur NAMPA unter Berufung auf die Polizei. Die Fahrzeuge finden Feuer. Sieben Personen, darunter zwei Kinder, verbrannten bis zur Unkenntlichkeit. Elf Menschen kamen mit Verletzungen ins Krankenhaus. Ersten Untersuchungen zufolge hatte der Fahrer des Minibusses versucht, ein anderes Fahrzeug zu überholen.

Im Chobe im Nordosten Namibias sind rund 400 Büffel ertrunken. Die Herde sei von Botswana aus möglicherweise vor Raubtieren in den Fluss geflohen, teilte das Umweltministerium laut Namibian mit. Auf der namibischen Seite sei das Ufer jedoch zu steil gewesen, so dass sie ertranken. Der tragische Vorfall habe sich wohl am Dienstag ereignet. Dem Ministerium zufolge werden die Kadaver inspiziert und das Fleisch, soweit es sich für den menschlichen Verzehr noch eignet, an die Gemeinschaften der Umgebung verteilt.

Die namibische Polizei NAMPOL, die City Police von Windhoek und Sicherheitsfirmen sollten im Kampf gegen die Kriminalität im Landeszentrum zusammenarbeiten. Dazu habe NAMPOL-Chef Sebastian Ndeitunga gestern aufgerufen, meldet die Presseagentur NAMPA. Bislang scheine es, als würde jeder für sich seine eigenen Operationen planen und durchführen. Ndeitunga stellte den strategischen Fünf-Jahres-Plan und die Kundendienst-Charta von NAMPOL vor. Die Strategie richte die Arbeitsabläufe noch stärker auf grundlegende Aufgaben wie öffentliche Sicherheit, Prävention und Ermittlungen aus, während die Charta den Bürgern einen gewissen Standard der polizeilichen Leistungen zusichere.

Eine Woche nach dem Freispruch einer Christin in Pakistan, hat die Frau das Gefängnis verlassen. Asia Bibi saß in dem muslimischen Land wegen angeblicher Gotteslästerung neun Jahre hinter Gitter und sollte hingerichtet werden. Das Oberste Gericht Pakistans sprach sie frei. Der Fall hatte international für Aufsehen gesorgt.


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