Mittwoch 13. November 2019

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8. November 2019 - Nachrichten am Morgen

Die Oppositionsparteien RP und NEFF ziehen ihre Präsidentschaftskandidaten für die anstehende Wahl am 27. November zurück. Dies berichtet der Namibian. Die beiden Parteien werden nun den unabhängigen Kandidaten Panduleni Itula unterstützen. Der eigentliche NEFF-Kandidat Epafras Mukwilongo und der RP-Kandidat Henk Mudge sehen großen Chancen, dass Itula Namibias nächster Staatspräsident werden könne. Deshalb müssten nun die Kräfte gebündelt werden und dieser als Präsidentschaftskandidat unterstützt werden. Die beiden Parteivorsitzenden riefen alle Oppositionsparteien auf ihnen in diesem Schritt zu folgen.

Deutschland hat mit Herbert Beck einen neuen Botschafter in Namibia. Dieser erhielt gestern von Staatspräsident Hage Geingob, gemeinsam mit vier weiteren Botschaftern bzw. Hochkommissaren, seine Anerkennung. Der 1957 in Ludwigsburg geborene Beck war zuvor Botschafter auf Island und von 2012 bis 2015 Ständiger Vertreter Deutschlands in Südafrika. Neben Beck wurden auch der neue Hochkommissar Lesothos sowie die Botschafter der Schweiz, Serbiens und der Europäischen Union im Land begrüßt.

Ein australischer Tourist wurde von einem sogenannten Wüstenelefanten getötet. Dies bestätigte der Pressesprecher des Umweltministeriums, Romeo Muyunda. Der 49-jährige Mann, der Teil einer Reisegruppe war, wurde im Huab-Rivier von dem Elefanten angegriffen. Die Reisenden sollen an einem nicht dafür vorgesehenen Ort gecampt haben. Die Polizei und das Ministerium haben weitere Ermittlungen eingeleitet. Das Ministerium weist darauf hin äußerste Vorsicht in den Gebieten walten zu lassen. Die dortigen Elefanten im Kaokoveld sind generell deutlich aggressiver als zum Beispiel im Etosha-Nationalpark, da sie weniger an Menschen gewähnt sind.

Der Unfallfahrer, der den Tod einer jungen Frau vor drei Jahren verursacht hat, soll 11 Millionen Namibia Dollar Entschädigung zahlen, wie die Allgemeine Zeitung berichtet. Auf diese Summe verklagen die Eltern des Opfers, sowie der damals schwerverletze Freund und seine Eltern die Familie des Unfallfahrers. Es gehe um Schmerzensgeld, Wiedergutmachung und Entschädigung für Behandlungskosten. Familie von Dewitz verlangt im Rahmen der Zivilklage für den Tod ihrer Tochter 5,2 Millionen Dollar. Roedolf Visser und seine Familie verlangen mehr als 5,5 Millionen Dollar.

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